Salatdressing - was den Salat anmacht

Salatdressing

Was früher schlicht „Salatsoße“ hieß, wird heute allgemein als „Dressing“ bezeichnet. Diese sehr treffende Bezeichnung leitet sich von dem englischen „to dress“ ab, was so viel heißt wie „sich kleiden, schmücken“. Und genau in diesem Sinne krönt das Dressing den Salat. Damit der Lieblingssalat auf Dauer nicht langweilig wird, ist Abwechslung beim Salatdressing angesagt. Auch wer gerne neue Salatsorten ausprobiert, sollte darauf achten, dass er jeweils die geeignete Soße dazu wählt; denn für jeden Salattyp findet sich das richtige Dressing, von cremig bis flüssig, von fruchtig bis pikant.

Die Dressing-Varianten – so treffen Sie die richtige Wahl

Feine Blattsalate verlangen nach einem leichten Dressing, die kräftigeren Salatsorten können auch etwas schwerere Soßen vertragen. Für Feinkostsalate aus Fleisch, Wurst, Käse oder Nudeln eignen sich auch gehaltvollere Varianten aus Mayonnaise oder Remoulade.

Hier finden Sie einen Überblick über die bekanntesten Salatsoßen, ihre Eigenarten und Verwendungsmöglichkeiten:

American Dressing

Das American Dressing basiert auf Joghurt und Mayonnaise. Tomatenmark oder Ketchup verleihen ihm eine fruchtige Note. Abgeschmeckt wird das Dressing mit Kräutern, Zwiebeln und Zitronensaft. Besonders gut passt es als Dip zu Rohkost und zu Blattsalaten.

Balsamico-Dressing

Balsamico-Dressing harmoniert besonders gut mit italienischen Spezialitäten, wie zum Beispiel Tomate-Mozzarella, aber auch mit gemischten Salaten. Die Vielfalt der Balsamico-Essige ermöglicht dabei immer wieder neue Nuancen. Neben rotem und weißem Balsamico finden sich im Essig-Regal Varianten mit Früchten, Nüssen oder Gewürzen. Sehr dekorativ und gut zu dosieren ist der zähflüssige Creme-Balsamico.

Caesar-Dressing

Die Vinaigrette aus Eigelb, Olivenöl, Zitronensaft, Worcestersauce und Gewürzen krönt den weltbekannten Caesar Salad. Dieser besteht im Wesentlichen aus Römersalat, Croutons und Parmesan. Erfunden hat ihn Cesare Cardini, Besitzer eines Restaurants im mexikanischen Tijuana. Bei einem unerwartet hohen Besucherandrang bot er seinen Gästen das an, was gerade ausreichend vorhanden war und kreierte damit den inzwischen legendären Ceasar Salad.

French Dressing

Das French Dressing wird mit typischen Kräutern der französischen Küche und Tomatenmark verfeinert. Die pikant-würzige Sauce passt hervorragend zu allen gemischten Salaten, zu Krabbencocktail und gekochten Eiern.

Gartenkräuterdressing

Basis des Gartenkräuterdressings sind Öl, Branntweinessig und Senf. Abgeschmeckt wird es mit Knoblauch, Petersilie und jeder Menge frischen Kräutern – am besten natürlich direkt aus dem Garten. Das Gartenkräuterdressing harmoniert wunderbar mit Nudel- und Eiersalaten.

Italienisches Dressing

Das italienische Dressing ist eine Vinaigrette aus Weinessig und gutem Olivenöl, gewürzt mit typisch italienischen Kräutern wie Thymian, Oregano, Basilikum und Knoblauch. Es eignet sich ideal für Blattsalate oder Bauernsalat aus Gurken, Tomaten und Schafskäse.

Joghurt-Dressing

Der milde Joghurtgeschmack wird beim Joghurtdressing mit allerlei Gewürzen und Kräutern aufgepeppt. Das Dressing passt besonders gut zu gemischten Blattsalaten oder Kartoffelsalat, aber auch als Dip zu Gemüsesticks. Wer es eher fruchtig mag, kann das Dressing mit einigen Spritzern Zitrone verfeinern. Und wer es eher kräftig liebt, würzt mit Knoblauch und Frühlingszwiebeln.

Thousand Island-Dressing

Das Thousand Island-Dressing ist mild und lieblich im Geschmack. Es enthält unter anderem Tomatenmark, Senf, Paprika- und Gurkenstückchen sowie Zwiebeln. Besonders gut passt es zu Blattsalaten, einem Krabbencocktail oder hart gekochten Eiern.

Seinen Namen erhielt das Dressing auf etwas ungewöhnliche Weise: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts segelte der Manager des noch heute berühmten Waldorf Astoria Hotels in New York zusammen mit seiner Frau und seinem Koch auf eine der 1000 Inseln im St. Lawrence River zu. Da der Koch die Zutaten für das geplante Essen an Land vergessen hatte, zauberte er stattdessen einen Salat mit Dressing, das fortan den Namen „Thousand Island-Dressing“ erhielt und schon bald auf der Speisekarte des Waldorf Astoria stand.

Wenn es mal schnell gehen muss: Verwenden Sie einfach fertige Salatdressings. Die gibt es in vielen äußerst raffinierten Geschmacksrichtungen für jegliche Art von Salat. Aus der Flasche, dem Becher oder dem Beutel müssen sie nur noch über den Salat gegeben werden. Die trockenen Varianten muss man zwar noch kurz anrühren, dafür sind sie allerdings deutlich länger haltbar.

Kalorien sparen ‒ auf die richtige Sauce achten

Auch leichte und gesunde Salate können bei falscher Zubereitung zur Fettfalle werden. Hier ist die Auswahl des Dressings besonders wichtig.

Wissenswertes über Essig-Sorten

Wer sich für die zahlreichen Essig-Varianten interessiert, erfährt viel Wissenswertes im Beitrag „Sauer macht lustig – die Vielfalt der Essigsorten“.