Mineralwasser: Geprüfte Qualität

Mineralwasser-Etikett

Bezug nehmend auf spezielle Analyseergebnisse werden auf den Etiketten von Mineralwässern die Mengen der Hauptinhaltsstoffe deklariert. Bei den speziellen Analysen werden bis zu 200 verschiedene Einzeluntersuchungen durchgeführt bis das Mineralwasser letztendlich seine amtliche Anerkennung erhält und die Menge an positiv wirkenden Substanzen wie z. B. Natrium, Magnesium, Calcium, Chlorid, Kalium und Hydrogencarbonat auf dem Etikett deklarieren darf.

Achtung: Regelmäßige Analysen kontrollieren die Zusammensetzung und die ursprüngliche Reinheit eines Mineralwassers. Wird das vorangegangene Untersuchungsergebnis bestätigt, wird auch das ältere Analysedatum beibehalten. Also nicht wundern, wenn das auf dem Etikett angegebene Analysedatum schon weit zurückliegt. Dies liefert keine Auskunft über die letzte Kontrolle.

Das Etikett verrät´s

Folgende Angaben müssen auf den Etiketten von Mineralwasserflaschen enthalten sein: Verkehrsbezeichnung, Quellname und Ort der Quellnutzung, Hinweis auf die Analyse, Mindesthaltbarkeitsdatum, Füllmenge und Firmenname. Häufig wird zusätzlich auch eine Angabe zur Kohlensäure gemacht (z. B. mit Kohlensäure versetzt) und die charakteristischen Bestandteile und Inhaltsstoffe deklariert. Ein typisches Etikett sieht z. B. so aus, wie auf dem Bild oben rechts.

Tipp: Einige Mineralwässer werden einer Enteisung oder Entschwefelung unterzogen. Das hat keine gesundheitlichen Vor- oder Nachteile, es hat lediglich optische und geschmackliche Gründe. Würde das im Wasser enthaltene Eisen mit Sauerstoff in Berührung kommen, würde es oxidieren und als rostbraune Flocken ausfallen. Ein zu hoher Schwefelgehalt hätte einen negativen Einfluss auf Geruch und Geschmack und ist deshalb unerwünscht.