Nussallergie

Nussallergie

Die Hauptauslöser dieser Gruppe sind Hasel- und Walnüsse. Desweiteren können auch Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse, Pecannüsse, Paranüsse, Pistazien, Macadamianüsse und Queenslandnüsse für allergische Reaktionen verantwortlich sein. Nüsse sind die häufigsten Auslöser schwerster allergischer Reaktionen (Anaphylaxie) im Kindesalter. Im Erwachsenenalter leiden häufig Pollenallergiker gleichzeitig unter einer Nussallergie. Als Nussallergiker müssen Sie besonders aufpassen, da dieAllergie sehr stark sein kann. Kleinste Bestandteile können ausreichen und die Allergieauslöser in der Nuss werden beim Kochen oder Backen nicht zerstört. Darauf sollten Sie achten!

Nüsse als Knabberei oder Snack können ohne Probleme aus der Ernährung gestrichen werden. Bei verpackten Lebensmitteln oder beim Bäcker müssen Sie auf folgenden Produkten achten:

  • Brot- und Backwaren, süße Brote, Kekse und Kuchen
  • Müsli, Cornflakes, Müsliriegel
  • Füllungen in Teigwaren wie Tortellini
  • Milchprodukte mit dem Zusatz von Müsli- oder Nüssen
  • Mortadella Wurst
  • Fertigsalate, Fertiggerichte
  • Vegetarische Produkte (Aufstriche, Burger, Bratlingen)
  • Nuss-Nougat, Marzipan
  • Schokolade, Schokoladenriegel, Pralinen

Im Rahmen der neuen Allergen-Kennzeichnungsverordnung müssen Nussbestandteile immer als solche im Zutatenverzeichnis gekennzeichnet werden. Achten Sie auf die Bezeichnung „Nuss…“ und auf Begriffe wie Marzipan und Nougat. Alternativen für die Küche!

Alternativen für die Küche!

Speziell zur Weihnachtsbäckerei werden Nüsse gerne in der Küche eingesetzt. Probieren Sie folgende Ersatzmöglichkeiten:

  • Kokosnussraspeln (bei Verträglichkeit)
  • In der Pfanne angerösteter Sesam, Amaranth oder Quinoa
  • Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne