Hühnerei-Eiweißallergie

Hühnereiweissallergie

Bei einer Hühnerei-Eiweißallergie müssen sämtliche Ei-Sorten und Produkte aus Ei vermieden werden. Wachtel, Gänse- oder Enteneier bieten dem Allergiker keine Alternativen, da die Allergieauslöser in den Eiern der verschiedenen Tiere identisch sind.

Darauf sollten Sie achten!

Hühnereier haben viele praktische Eigenschaften und sind kleine Helfer in der Küche. Sie binden Frikadellen, lassen Kuchen- und Pfannkuchenteig geschmeidig werden oder klären Suppen. Diese Eigenschaften haben auch die Lebensmittelhersteller erkannt und setzen Eier in vielen verarbeiteten Produkten ein:

  • Süße Brot- und Backwaren
  • Panaden von Fleisch, Fisch und Gemüse
  • Verschiedene Wurstsorten und Frikadellen
  • Nudeln, Kartoffelgerichte, Aufläufe
  • Salatsaucen, Mayonnaise
  • Süßigkeiten, wie Schaumküsse, Eis
  • Pudding, Cremespeisen

Im Rahmen der neuen Allergen-Kennzeichnung müssen Milchbestandteile immer als solche im Zutatenverzeichnis gekennzeichnet werden. Achten Sie auf Begriffe wie: Ovo…, Trockenei, Flüssigei, Eieiweiß.

Achtung: Begriffsverwechslung: Der Begriff Eiweiß bei den Nährstoffangaben auf einem Lebensmittel, hat nichts mit der Zutat Hühnerei gemeinsam.

Alternativen für die Küche!

Auch wenn sich der Geschmack von Hühnereiern nur schwer ersetzen lässt, gibt es Ersatzmöglichkeiten für die eigene Küche:

  • Für Frikadellen: Quark, Haferflocken
  • Für Süß- und Cremespeisen: 1 Teelöffel in Wasser aufgelöste Gelatine entspricht circa 1 Ei
  • Für Suppen und Saucen: Stärke von Kartoffeln, Mais und Weizen, Johannesbrot- oder Guarkernmehl

Zur Herstellung von Kuchen, Keksen, Bratlingen und zum Binden von Soßen können geschmacksneutrale Ei-Ersatzprodukte verwendet werden.