Pastausauce richtig zubereiten

Gemüse, kurz gedünstet oder gekocht und dann püriert, kann zusammen mit Gewürzen eine leckere und vor allem gesunde Nudelsoße bieten. Gerade aus gekochten Tomaten kann der Körper die bioaktive Substanz Lycopin besser aufnehmen, als aus rohen Tomaten. Ebenso stecken in Knoblauch, Paprikaschoten, Fenchel, Möhren, Basilikum, Rosmarin und weiteren guten Zutaten viele gesunde Inhaltsstoffe.

Besonders beliebt ist das italienische Pesto, die italienische Würzpaste aus Kräutern, Ölsaaten, Käse, Olivenöl und Gewürzen, wahlweise in rot oder grün. Am bekanntesten ist Pesto Genovese, welches aus Basilikum, Parmesan, Pinienkernen und Olivenöl hergestellt wird. Pesto Rosso enthält Tomaten, Tomatenmark, Basilikum und Olivenöl und weitere gute Zutaten. 

Wer auf die Kalorien achten möchte, sollte mageres Fleisch, Schinken ohne Fettrand, magere Käsesorten, Sauerrahm oder Joghurt statt fettreicher Sahne und natürlich viel Gemüse verwenden. Denn gerade die Soßen können das Pastagericht zu einer Kalorienbombe machen. Natürlich darf es ab und zu auch mal Hackfleisch sein.

Nicht nur die richtige Soße macht ein leckeres Pastagericht aus, sondern auch der Käse, den man drüberstreut. Am bekanntesten ist hier der Parmesan. Hingegen der verbreiteten Meinung handelt es sich hierbei jedoch nicht um eine Käsesorte, sondern um eine Definition für geriebenen, getrockneten Hartkäse. „Parmesan“ muss mindestens 32% Fett in der Trockenmasse (Fett i. Tr.) enthalten und einen Trockenmassenanteil von mindestens 60% aufweisen. Als „echten“ Parmesan bezeichnet man den „Parmigiano-Reggiano“, der nur in bestimmten Regionen Oberitaliens hergestellt werden darf. Ebenso wie der „Grana Padano“, ein Extra-Hartkäse aus der Po-Ebene Norditaliens, der auch gerne als geriebener Käse verwendet wird.

Käse ist sehr gesund. Er liefert uns wichtiges Eiweiß, gutverdauliches Milchfett und die Vitamine A und E. Zudem ist er eine wichtige Calciumquelle und liefert uns Lecithin, welches zum Aufbau von Nervengewebe benötigt wird. In 100g Parmesan stecken 1400 mg Calcium.

Tipp: Käse lässt sich besser reiben, wenn man ihn zuvor eine kurze Zeit ins Gefrierfach legt.