Ernährung und Warenkunde

Frage von Sina S.

"Ich möchte wissen, wieso Mineralwässer unterschiedliche Mengen an Mineralstoffen enthalten? Werden diese dem Wasser zugesetzt?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Sina S.,

Natürliche Mineralwässer enthalten Mineralstoffe in unterschiedlicher Zusammensetzung und Konzentration, die das Wasser auf seinem Weg durch die Gesteinsschichten gelöst und aufgenommen hat. Bei Mineralwasser dürfen grundsätzlich keine Stoffe zugesetzt werden (gesetzlich vorgeschrieben), einzige Ausnahme ist der Zusatz von Kohlensäure.

Frage von Johann M.

"Ich möchte wissen wie Buttermilch hergestellt wird?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Johann M.,

Buttermilch entsteht als Nebenprodukt bei der Herstellung von Butter, welche wiederum aus dem Fett der Milch besteht. Sie ist generell sehr kalorien- und fettarm.

In der modernen Lebensmittelproduktion wird Buttermilch aus entrahmter oder teilentrahmter Milch hergestellt, der Milchsäurebakterien zugegeben werden, um den erwünschten säuerlichen Geschmack zu erzeugen. Generell wird zwischen „Buttermilch“ und „Reiner Buttermilch“ unterschieden. Buttermilch enthält Zusätze von bis zu 10 Prozent Wasser oder 15 Prozent Magermilch oder Milchpulver. Reine Buttermilch enthält dagegen keine Zusätze. Reine Buttermilch wird heute üblicherweise aus der Flüssigkeit, die bei der Herstellung von Süßrahmbutter und mildgesäuerter Butter anfällt, gewonnen. Diese wird nachträglich mit Milchsäurebakterienkulturen versetzt.

Frage von Walter R.

"Ich möchte wissen, wie viele Kürbiskerne ich am Tag essen kann?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Walter R.,

Generell gelten Kürbiskerne als sehr gesund, sie enthalten viel Vitamin E, Beta-Carotine, Magnesium, Eisen, Zink und Selen sowie ungesättigte Fettsäuren.

Trotz dieser positiven Eigenschaften, enthalten sie, ebenso wie auch andere Nüsse, sehr viel Fett und somit auch viele Kalorien. So sind in 100 g Kürbiskernen rund 560 Kalorien und 46 g Fett enthalten- dies entspricht dem Energiegehalt einer vollwertigen Mahlzeit.

Da es momentan noch keine Ernährungsempfehlungen für die tägliche Zufuhr an Nüssen gibt, werden diese bislang zu den pflanzlichen Fetten gezählt. Täglich können 1-2 Esslöffel pflanzliche Fette oder Nüsse (auch Kürbiskerne) verzehrt werden.

Frage von Sonja K.

"Eignet sich normales Mineralwasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Sonja K.,

Nicht jedes Mineralwasser eignet sich für die Zubereitung von Säuglingsnahrung. Dies liegt daran, dass für die Zubereitung von Säuglingsnahrung natriumarmes Wasser wichtig ist.

Wenn ein Wasser für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet ist, finden Sie den Hinweis: "für die Zubereitung von Säuglingsnahrung besonders geeignet" auf dem Produkt.

Frage von Paul F.

"Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen Veganern und Vegetariern?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Paul F.,

Während Vegetarier kein Fleisch und keinen Fisch essen, lehnen Veganer sämtliche Produkte ab, die vom Tier stammen. So meiden Veganer häufig nicht nur Fleisch, Fisch, Eier und Milch, sondern auch Honig und andere tierische Hilfsstoffe, die in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden, wie z.B. Gelatine. Um Tiere zu schützen, tragen viele Veganer auch keine Kleidung aus Leder, Daunen oder Wolle. Oft verwenden sie nur Kosmetik, die ohne Tierversuche und ohne tierische Bestandteile hergestellt wurde.

Frage von Johanna U.

"Ich möchte wissen woran ich erkennen kann, ob ein Ei roh oder gekocht ist?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Johanna U.,

Wenn rohe Eier gedreht werden, fangen sie an zu wippen bzw. zu schaukeln. Dies liegt daran, dass sich das Eigelb und das Eiweiß gegenseitig verschieben. Gekochte Eier dagegen drehen sich gleichmäßig.

Frage von Frederike S.

"Ich möchte wissen was eigentlich Polenta ist?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Frederike S.,

Polenta stammt aus Italien und wird aus Maisgrieß zubereitet. Traditionell muss dieser sehr lange unter ständigem Rühren gekocht werden. Heutzutage gibt es neben dem einfachen Maisgrieß bereits vorgegarten Polentagrieß, der die Zubereitung auf wenige Minuten verkürzt. Polenta kann als Beilage zu Fleischgerichten und Eintöpfen gegessen werden.

Frage von Jana R.

"Ich möchte wissen wie lange Eier haltbar sind?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Jana R.,

Am besten schmecken Eier vier bis sechs Tage nach dem Legen. Die ersten 18 Tage können sie auch bei Raumtemperatur gelagert werden, danach im Kühlschrank.

Kühl gelagerte Eier sind zwei bis vier Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus haltbar, sollten dann aber nur noch zum Backen oder Kochen verwendet werden. Achtung: Eier vor dem Lagern nicht mit Wasser waschen, da sonst der natürliche Schutz verloren geht und Keime ins Innere vom Ei gelangen können.

Frage von Simone E.

"Ich habe gehört, dass es giftig ist Spinatreste wieder aufzuwärmen. Können Sie mir hierzu Informationen geben?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Simone E.,

Früher hat man gesagt, dass Spinat nicht wieder aufgewärmt werden darf. Der Grund ist, dass er bei längerer Lagerung im Warmen giftige Stoffe bildet. Mit der Erfindung des Kühlschranks ist diese Weisheit jedoch veraltet. Wenn Spinatreste schnell abgekühlt werden und im Kühlschrank gelagert werden, bilden sich keine giftigen Stoffe und der Spinat kann am nächsten Tag erneut erwärmt werden. Kleinkinder sollten jedoch keinen aufgewärmten Spinat essen.

Frage von Jürgen Z.

"Ich möchte wissen wann Spinat aus Deutschland Saison hat?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Jürgen Z.,

Der Frühlings- bzw. Sommerspinat aus Deutschland hat zwischen März und Mai Saison. Zwischen September und Oktober wird dann der sogenannte Winterspinat reif. Er ist etwas kräftiger in seiner Struktur, lässt sich aber ebenso gut zu leckeren Gerichten verarbeiten, wenn die dicken Stiele entfernt werden.

Frage von Katharina D.

"Was bedeutet es, wenn auf Schlagsahne „wärmebehandelt“ steht?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Katharina D.,

Sahne ist ein sehr empfindliches Lebensmittel, das schnell sauer wird. Um Sahne länger haltbar zu machen, wird diese häufig zweimal erhitzt und wird dann als „wärmebehandelt“ gekennzeichnet.

Bei der Erhitzung unterscheidet man zwischen pasteurisierter, ultrahocherhitzter und sterilisierter Sahne, je nach Erhitzungstemperatur und Erhitzungsdauer. Pasteurisierte Sahne wird für wenige Sekunden auf 95 - 105 Grad erhitzt. Pasteurisierung tötet viele Bakterien ab. So erhitzt bleibt Sahne ca. 10 Tage haltbar. Wenn die Sahne zusätzlich ein weiteres Mal erhitzt wird, muss dieses durch die Kennzeichnung „wärmebehandelt“ deutlich gemacht werden. Durch die zweite Erhitzung erhöht sich die Lagerfähigkeit der Sahne auf ca. 21 Tage.

Ein weiteres Wärmebehandlungsverfahren, um Sahne haltbar zu machen, ist die Ultrahocherhitzung. Hierbei wird die Sahne eine bis drei Sekunden auf 135 bis 150 Grad erhitzt. Durch die hohen Temperaturen entsteht der typische Kochgeschmack der sogenannten H-Sahne. So erhitzt ist die Sahne mindestens acht Wochen haltbar. Noch länger ist sterilisierte Sahne haltbar. Sie wird für 10-20 Minuten auf 110 Grad erhitzt und hält so bis zu einem Jahr.

Frage von Sonja V.

"Ich bin schwanger und möchte nun wissen wieviel mehr ich essen sollte, damit mein Kind optimal versorgt ist?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Sonja V.,

Der Mehrbedarf an Energie in der Schwangerschaft liegt nur bei rund 255 Kalorien am Tag. Dies entspricht z.B. einer Scheibe Vollkornbrot (ohne Butter) belegt mit einer Scheibe Käse (45% Fett i. Tr.) und einer Tomate.

Grundsätzlich sollten Schwangere, genau wie auch nicht Schwangere, sich ausgewogen und gesund ernähren. Dies lässt sich erreichen indem viele pflanzliche Lebensmittel, Obst und Gemüse, sowie Vollkornprodukte gegessen werden. Fleisch, Fett, Zucker und Salz sollten dagegen in Maßen verzehrt werden. So kann auch der erhöhte Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft optimal gedeckt werden. Der Mehrbedarf an Jod und Folsäure während der Schwangerschaft sollte dagegen durch Vitamin- und Mineralstofftabletten gedeckt werden.

Frage von Sabine C.

"Warum ist in Sahne Carrageen und was ist das?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Sabine C.,

Sahne enthält oft das Verdickungs- und Geliermittel Carrageen. Dieser Zusatzstoff wird aus Rotalgen gewonnen und muss in der Zutatenliste als Carrageen oder als „E407“ angegeben werden. Carrageen bewirkt, dass Sahne nicht aufrahmt und beim Aufschlagen fest bleibt. Das Fett und die Flüssigkeit der Sahne gehen durch Carrageen eine stabile Verbindung ein. Einige Experten sehen Carrageen kritisch, da es allergieähnliche Symptome hervorrufen kann. Dafür empfindliche Personen sollten beachten, dass der Zusatzstoff oft auch in vielen anderen Lebensmitteln wie Pudding, Eiscreme oder Ketchup enthalten ist.

Frage von Jana R.

"Ich möchte wissen wie lange Eier haltbar sind? "

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Jana R.,

Am besten schmecken Eier vier bis sechs Tage nach dem Legen. Die ersten 18 Tage können Eier bei Raumtemperatur gelagert werden. Danach sollten sie im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Kühl gelagerte Eier sind zwei bis vier Wochen über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus haltbar, sollten dann aber nur noch zum Backen oder Kochen verwendet werden.

In keinem Fall sollten Eier vor dem Lagern mit Wasser abgewaschen werden, da sonst der natürliche Schutz verloren geht und Keime in das Innere des Eis gelangen können.

Frage von Alexander D.

"Ich möchte wissen was genau Bulgur ist und woraus er hergestellt wird? "

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Alexander D.,

Bulgur stammt aus dem Orient und wird in der Regel aus Hartweizen gewonnen. Die Körner werden eingeweicht, gedämpft, getrocknet und anschließend zu Grieß vermahlen. Das Getreideerzeugnis muss nicht gekocht werden, sondern nur in heißem Wasser oder einer Brühe quellen.

Bulgur bietet eine interessante Alternative zu üblichen Stärkebeilagen wie Kartoffeln, Nudeln und Reis und schmeckt vor allem als Beilage zu Fleisch und Fisch oder auch als vegetarischer Bratling.

Frage von Holger P.

"Ich möchte wissen was genau Couscous ist und woraus es hergestellt wird."

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Holger P.,

Couscous ist ein Grundnahrungsmittel der nordafrikanischen Küche und wird aus dem Grieß von Weizen, Gerste oder Hirse hergestellt. Traditionell wird das gemahlene Getreide vorgequollen und anschließend zwischen den Handflächen zu kleinen Kügelchen zerrieben und in der Sonne getrocknet. Heutzutage wird Couscous jedoch vor allem industriell hergestellt und im Handel als küchenfertiges Produkt angeboten. Dieses muss nur noch in heißem Wasser oder Gemüsebrühe mit etwas Butter quellen.

Frage von Jana F.

"Ich interessiere mich dafür wie ich Brennnesseln in der Küche einsetzen kann."

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Jana F.,

Brennnesseln haben ein leicht nussiges Aroma und lassen sich in der Küche sehr vielseitig einsetzen. Hervorragend geeignet sind Brennnesseln z.B. für die Zubereitung eines Wildkräutersalats mit Löwenzahn, Bärlauch oder Sauerampfer. Ebenso lassen sich Brennnesseln zu einer Suppe oder zu selbstgemachter Kräuterbutter verarbeiten. Köstlich schmeckt auch ein Brennnessel Pesto mit Pinienkernen, Parmesan und Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer.

Bevor Brennnesseln roh gegessen werden, sollten sie gewaschen in ein Tuch eingeschlagen werden und mit einer Teigrolle gewalzt werden. So kann man sicher gehen, dass die unangenehmen Nesselhaare nicht mehr brennen.

Natürlich lassen sich Brennnesseln ebenso für die Zubereitung von Tee verwenden. Hierfür einfach ein paar frische Brennnesselblätter mit Wasser aufgießen und 5-10 Minuten ziehen lassen. So soll der Tee bei Harnwegsinfektionen und Verdauungsbeschwerden helfen.

Brennnesseln sind nicht nur lecker sondern auch gesund. Sie enthalten viel Eisen, Kalzium, Kalium Vitamin C. Zudem lassen sich Brennnesseln von April bis Juli fast überall finden. Handschuhe schützen die Haut vor den Brennhaaren. Die jungen, etwa 20 cm hohen Pflanzen sind besonders zart und aromatisch.

Frage von Lea M.

"Wieso ist Schokolade manchmal weiß/gräulich auf der Oberfläche?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Lea M.,

Wenn Schokolade falsch gelagert wird, kann sich an der Oberfläche ein weißer bis hellgrauer Belag bilden. Je nachdem, wie die Schokolade falsch gelagert wurde, unterscheidet man zwischen einem sogenannten Fettreif und einem Zuckerreif. Ein Fettreif kann entstehen, wenn die Schokolade zu heiß gelagert wurde. Dann entsteht eine dünne Schicht aus Fettkristallen und die Schokolade erscheint weiß-gräulich. Zuckerreif entsteht, wenn Schokolade zu kalt gelagert wird und anschließend in eine warme Umgebung kommt. Das Wasser kondensiert dann an der Oberfläche der Schokolade und löst dabei den Zucker aus der Schokoladenmasse. Der Zuckerreif sieht dem Fettreif sehr ähnlich. Obwohl ein solcher Belag nicht besonders appetitlich aussieht, kann die Schokolade dennoch unbedenklich gegessen werden. Um einen Reif zu vermeiden, sollte Schokolade Trocken und bei Temperaturen um die 16-18 Grad gelagert werden.

Frage von Johanna P.

"Ich habe bemerkt, dass es in Supermärkten immer mehr gluten- und laktosefreie Produkte gibt. Sind diese auch für Menschen ohne Allergien gesünder?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Johanna P.,

In den Supermärkten finden sich immer mehr Lebensmittel, die als laktosefreie- oder glutenfreie Produkte gekennzeichnet sind. Diese Kennzeichnung bietet Personen, die unter einer Laktoseintoleranz oder Zöliakie leiden eine bessere Orientierung beim Einkauf.
Für gesunde Personen bieten diese Produkte keine Vorteile. Zudem sind diese speziellen Lebensmittel häufig sehr viel teurer als herkömmliche Produkte.

Frage von Wenke D.

"Ich möchte wissen, ob 10 g Öl 10 ml Öl entsprechen?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Wenke D.,

Die Dichte von Öl ist anders als die von Wasser. Zum Beispiel hat Olivenöl eine Dichte von 0,91. So entsprechen 10 ml Olivenöl etwa 9,1 g Olivenöl.

Frage von Ralf P.

"Ich möchte wissen, wieso auf einigen Butterpaketen Deutsche Markenbutter steht und auf anderen nicht. Ist Deutsche Markenbutter qualitativ bessere Butter?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Ralf P.,

Die allgemeine Verkehrsbezeichnung für Butter lautet ganz schlicht „Butter“. In Deutschland wird Butter jedoch in die Handelsklassen: Deutsche Markenbutter, Deutsche Molkereibutter und Landbutter eingeteilt. Hierfür wird die Butter in Bezug auf sensorische Eigenschaften (Aussehen, Geschmack, Geruch, Textur), Streichfähigkeit und den Wassergehalt bewertet. Für jede der Kategorien werden Punkte von 1-5 vergeben, wobei 1 für geringe und 5 für hohe Qualität steht.

Deutsche Markenbutter muss auf einer 5-Punkte Skala mindestens 4 Punkte für sensorische Eigenschaften, Streichfähigkeit und den Wassergehalt erreichen, um als solche bezeichnet werden zu dürfen. Deutsche Molkereibutter muss mindestens 3 von 5 Punkten für sensorische Eigenschaften, Streichfähigkeit und den Wassergehalt erhalten. Beide Handelsklassen müssen zudem in Molkereien hergestellt werden.

Butter aus Erzeugerbetrieben hingegen darf nur unter dem Begriff Landbutter vermarktet werden.

Frage von Jana L.

"Ich möchte wissen, ob ich während der Schwangerschaft bedenkenlos Heringsfilet aus der Konserve essen kann."

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Jana L.,

Heringsfilets aus Konserven können von Schwangeren unbedenklich verzehrt werden.

Konserven werden sterilisiert, um Bakterien und deren Sporen abzutöten und damit eine lange Haltbarkeit der Konserven zu gewährleisten.

Frage von Mirko S.

"Ich möchte wissen, ob Agavensirup zur Ernährung von Säuglingen geeignet ist?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Mirko S.,

In den ersten 12 Monaten des Säuglings wird empfohlen Obstprodukte zum Süßen von Speisen zu verwenden.

Nach dem 12. Monat (Kleinkindalter) spricht nichts dagegen alternative Lebensmittel, wie z. B. den real,- Bio Agavensirup, aufgrund der süßenden Wirkung in kleinen Mengen zu verwenden.

Frage von Felix M.

"Ich möchte wissen wieso Milch satt macht, obwohl es sich dabei um ein Getränk handelt und nicht um ein Lebensmittel?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Felix M.,

Dass Milch uns satt macht liegt vor allem an ihrer Nährstoffzusammensetzung, denn Milch enthält viel Eiweiß. Zusätzlich hat Milch einen geringen glykämischen Index (GI). Dies sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr nur langsam steigt und nicht so schnell wieder absinkt. Dies führt zu einem längeren Sättigungsgefühl.
Lebensmittel, die einen hohen GI aufweisen, wie z.B. Weißbrot sorgen dagegen für eine kurze Sättigung. Bei diesen Lebensmitteln steigt der Blutzuckerspiegel zunächst schnell an und sinkt kurze Zeit später wieder ab. Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt bekommen wir Hunger.

Frage von Frank D.

"Ich möchte wissen woher Eisbergsalat seinen Namen hat?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Frank D.,

Eisbergsalat gehört zu der Gruppe der Kopfsalate.

Die ersten Kopfsalate wurden um 1923 in Nordamerika angebaut und gezüchtet. Da es zu der Zeit noch keine Kühlwagen gab, um den Salat frisch an die Ostküste zu bringen, legte man ihn damals auf Eisberge, um den Salat frisch zu halten. Daraus hat sich der englische Name Iceberg Salad abgeleitet.

Heutzutage wird Eisbergsalat von Mai bis Oktober in Deutschland angebaut. In den übrigen Monaten im Jahr stammt er zumeist aus Italien, Spanien oder Israel.

Im Kühlschrank lässt sich der Salat bis zu 2 Wochen lagern. Besonders sind die eng aneinander liegenden und sehr wasserhaltigen Blätter. Hierdurch entsteht ein leicht krachendes Geräusch beim Essen. Daher heißt der Salat in einigen Gegenden Deutschlands auch Krachsalat.

Frage von Bernd A.

"Ich wüsste gerne wie lange ungeschnittene bzw. geschnittene Paprika im Kühlschrank haltbar ist?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Bernd A.,

Ungeschnittene Paprika ist im Kühlschrank einige Tage haltbar. Für die optimale Lagerung sollte der Kühlschrank auf 5-7 Grad eingestellt sein und die Paprika, sowie auch anderes Gemüse im untersten Fach (Gemüsefach) des Kühlschranks gelagert werden.

Geschnittene Paprika bietet eine größere Angriffsfläche für Keime und ist daher nicht so lange haltbar wie ungeschnittene Paprika. Sie sollte möglichst nach einem Tag verzehrt werden.

Frage von Felizitas A.

"Ich setze zum backen oft Kartoffelmehl ein. Nun wüsste ich gerne, ob Kartoffelmehl genauso gesund ist wie Kartoffeln?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Felizitas A.,

Bei Kartoffelmehl bzw. Kartoffelstärke handelt es sich nicht um getrocknete und anschließend gemahlene Kartoffeln, sondern ausschließlich um die reine Stärke aus Kartoffeln. Diese wird in einem industriellen Verwahren aus den Kartoffeln isoliert. In der Kartoffelstärke sind außer Kohlenhydraten keine weiteren Nährstoffe enthalten.

Frische Kartoffeln liefern dem Körper neben Stärke noch weitere wichtige Nährstoffe. In 100 g Kartoffeln sind ca. 14 g Stärke und 2 g Eiweiß, 2 g Ballaststoffe, 1 g Mineralstoffe und einige Vitamine enthalten.

Somit sind Kartoffeln gesünder als Kartoffelmehl bzw. Kartoffelstärke.

Frage von Hanna V.

"Ich möchte wissen, ob reife Bananen mehr Kalorien haben als unreife Bananen und wenn ja warum dies so ist?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Hanna V.,

Während des Reifeprozesses von Bananen wird Stärke zu Zucker umgewandelt, sodass sich der Kaloriengehalt in reifen Bananen gegenüber unreifen erhöht.

Durchschnittlich enthalten Bananen pro 100 Gramm: ca. 88 Kalorien, 1,2 g Eiweiß, 1,8 g Ballaststoffe und nur 0,3 g Fett.

Neben einer etwas höheren Kalorienmenge in reifen Bananen sind diese außerdem besser verdaubar. In Bezug auf Vitamine und Mineralstoffe haben grüne und gelbe Bananen die meisten Vitamine. Bräunliche Bananen verlieren mit der Zeit an Vitaminen.

Frage von Janina R.

"Ich wüsste gerne, ob es beim Abnehmen hilft viel Wasser zu trinken?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Janina R.,

Viele Studien beweisen einen positiven Effekt des Wassertrinkens auf das Gewichtsmanagement (Energiezufuhr und Körpergewicht). Dieser Effekt scheint vor allem dann aufzutreten, wenn ca. 30 Minuten vor einer Mahlzeit Wasser getrunken wird. Das Ausmaß der durch Wassertrinken verursachten Gewichts- und Energiereduktion ist jedoch sehr gering und nicht zu 100% belegt. Zudem ist unklar, ob dieser Effekt bei jeder Mahlzeit und über einen längeren Zeitraum besteht.

Allgemein gesprochen, kann das Wassertrinken vor einer Mahlzeit als sinnvoll angesehen werden, da dies zum einen zu einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr mit einem energiefreien Getränk beiträgt und zum anderen eventuell dazu beiträgt die anschließende Energiezufuhr zu senken.

Frage von Anja G.

"Ich möchte wissen wie viele Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß Jugendliche im Alter von 15 Jahren täglich aufnehmen sollten. Zudem möchte ich wissen wie hoch die Empfehlungen für Ballaststoffe für diese Altersgruppe sind?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Anja G.,

Damit sich Kinder und Jugendliche optimal entwickeln ist es wichtig, dass sie sich gesund ernähren. Je nach Alter unterscheiden sich die Ernährungsbedürfnisse bei Kindern und Jugendlichen. Bei weiblichen Jugendlichen sollten ca. 10500 Kilojoule täglich aufgenommen werden. Diese sollten durch etwa 46 g Eiweiß, 81 g Fett und 373 g Kohlenhydrate gedeckt werden. Die Ballaststoffzufuhr sollte bei rund 30 g am Tag liegen. Männliche Jugendliche haben einen etwas höheren Bedarf an Nährstoffen. Sie sollten ca. 13000 Kilojoule täglich aufnehmen. Diese sollten durch etwa 60 g Eiweiß, 100 g Fett und 458 g Kohlenhydrate gedeckt werden. Auch bei ihnen beträgt die empfohlene Ballaststoffzufuhr ca. 30 g am Tag.

Zu erreichen ist diese Empfehlung durch einen hohen Verzehr an Obst und Gemüse, sowie Kartoffeln und Vollkorngetreide. In Maßen sollten Milchprodukte, Fleisch und Wurst verzehrt werden und sparsam sollte mit Öl und Butter umgegangen werden.

Grundsätzlich sollten Jugendliche drei Hauptmahlzeiten (Frühstück, Mittagessen und Abendbrot) zu sich nehmen, sowie wahlweise 2 Zwischenmahlzeiten. Beispiele für eine kalte Hauptmahlzeit sind: ein Müsli aus Joghurt, Obst und Getreideflocken oder aber ein Wurstbrot mit einem Glas Milch und einem Apfel oder aber eine Portion Nudelsalat mit Tomaten, Gurken und Joghurtdressing. Hauptbestandteile einer warmen Mahlzeit sollten Kartoffeln, Reis oder Nudeln sein. Dazu reichlich Gemüse oder ein Salat und eine kleine Portion Fleisch. Fleisch sollte 3-mal in der Woche auf dem Speiseplan stehen, den Rest der Woche sollte es vegetarische Gerichte geben, z.B. Eintopf oder Auflauf.

Als Zwischenmahlzeit zählen Obst und Gemüse oder aber eine Portion Milch.

Zu jeder Mahlzeit gehört zudem ein kalorienarmes Getränk, vorzugsweise Mineralwasser.

Frage von Paul G.

"Unter der Schale von einigen Kartoffeln befinden sich weiße Flecken. Ich möchte wissen, ob ich die Kartoffeln dennoch ohne Bedenken verzehren kann?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Paul G.,

Bei den weiß-grauen, mehligen Flecken, die Sie auf einigen Kartoffeln entdeckt haben, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um ältere Druckstellen. Die Färbung der Stellen entsteht durch die in der Kartoffel enthaltene Stärke. Kartoffeln mit solchen Flecken können nach Entfernen der Stellen unbedenklich verzehrt werden, da es sich nicht um einen mikrobiellen Verderb handelt.

Frage von Wiebke M.

"Ich möchte wissen, ob die geschälten Ananasstücke in Plastikbechern, die in vielen Supermärkten angeboten werden, viele Keime enthalten?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Wiebke M.,

Die geschälte Ananas in Plastikbechern wird in Supermärkten in Kühlregalen angeboten. Die dort herrschenden niedrigen Temperaturen verhindern die Vermehrung von Keimen. Außerdem ist Ananas sehr säurehaltig, wodurch die Vermehrung von krankmachenden Keimen ebenfalls eingeschränkt wird. Bei der Zubereitung der Ananas müssen zudem strenge Hygienevorschriften eingehalten werden. Dies alles schränkt die Vermehrung von Keimen ein, sodass Ananas in Plastikbechern bedenkenlos verzehrt werden kann.

Frage von Regina H.

"Ich möchte wissen, wieso man seinen Flüssigkeitshaushalt am besten mit stillem Wasser stillen sollte und nicht mit kohlensäurehaltigem Wasser?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Regina H.,

Die Empfehlung Mineralwasser ohne Kohlensäure zu trinken, bezieht sich auf Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-Trakt. Bei diesen Menschen kann die Kohlensäure durch die vermehrte Gasbildung zu Magenschmerzen führen. Für gesunde Menschen ist das Trinken von kohlensäurehaltigen Getränken unproblematisch.

Frage von Sabine M.

"Ich möchte wissen, ob es ungesund ist wenn mein Sohn beim gemeinsamen Backen ab und zu vom Hefewürfel nascht?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Sabrina M.,

Es spricht nichts dagegen wenn ihr Sohn ab und zu ein Stück von der Backhefe isst. Dies ist weder ungesund, noch besonders gesund. Backhefe enthält zwar viele Proteine und B-Vitamine, die jedoch nicht wesentlich zur Nährstoffversorgung beitragen, da der Anteil an Hefe, den wir konsumieren, viel zu gering ist.

Frage von Bernd K.

"Ich möchte wissen, ob die Produkte Cola Light und Cola Zero gesundheits- gefährdend sind"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Bernd K.,

Cola Light, Cola Zero und vergleichbare Produkte sollten, ebenso wie Produkte, die keine Light Varianten sind, generell nur in Maßen konsumiert werden. In moderaten Mengen können diese Produkte im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung ohne gesundheitliche Probleme konsumiert werden. Der Süßstoff Aspartam, der sich in diesen Produkten findet, ist in den eingesetzten Mengen unbedenklich, ebenso wie die, bei moderatem Colakonsum, aufgenommene Menge an Phosphorsäure.

Frage von Steffi S.

"Ich möchte etwas über Brottrunk wissen und erfahren, ob dieser wirklich so gesund ist wie behauptet wird?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Steffi S.,

Brottrunk, auch Brotsaft genannt, wird aus Brot und Wasser hergestellt und mit Milchsäurebakterien vergoren. Als Stoffwechselprodukt der Milchsäurebakterien entsteht unter anderem Milchsäure. Diese und andere entstehende Substanzen haben möglicherweise eine positive Wirkung auf die Gesundheit, vor allem auf die Darm- Gesundheit. Jedoch ist dieser mögliche positive Effekt bis heute nicht eindeutig nachgewiesen.

Frage von Linda F.

"Ich möchte wissen, wie ich meinen täglichen Calcium-Bedarf decken kann?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Linda F.,

Der Tagesbedarf an Calcium eines Erwachsenen liegt bei rund 1000 mg, die er über die Nahrung aufnehmen sollte. Jugendliche, Schwangere, Stillende, sowie Leistungssportler haben einen erhöhten Bedarf, da Calcium bei Jugendlichen die Basis für die spätere Knochengesundheit bildet. Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit braucht der Körper mehr Calcium, rund 2000 mg pro Tag, da der Calcium-Bedarf des Kindes mit gedeckt werden muss. Zudem verlieren Leistungssportler durch das Training rund 2500-3000 mg Calcium, was wieder über die Nahrung zugeführt werden muss.

Der Calciumbedarf eines gesunden Erwachsenen von 1000 mg pro Tag kann über folgende Lebensmittel beispielsweise gedeckt werden:

  • 1/4 Liter Milch & 150 g Joghurt & 50 g Käse (2 Scheiben)
  • 1/5 l Kefir & 50 g Käse & 300 g Milchreis
  • 1 l Milch

Frage von Janina H.

"Ich wollte wissen, inwiefern sich das Fleisch von Kobe-Rindern zu „normalem“ Rindfleisch unterscheidet?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Janina H.,

Die japanischen Kobe-Rinder haben ihren Namen von der japanischen Stadt Kobe. Nur Wagyu-Rinder, die in dieser Region geboren, aufgezogen, gemästet und geschlachtet wurden, dürfen als Kobe-Rind bezeichnet werden.

Die Wagyu-Rinder zeichnen sich besonders durch ihre Fleischqualität, d. h., den guten Geschmack, die hohe Saftigkeit und Zartheit aus. Das liegt an dem besonders hohen Anteil an intramuskulärem Fett (Fetteinlagerungen innerhalb des Muskelgewebes, Marmorierung). Außerdem enthält das Fett einen vergleichsweise hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

Grundsätzlich unterscheiden sich aber auch die Haltungsbedingungen von konventionell gemästeten Rindern: Die Mast dauert durchschnittlich ein Jahr länger, die Fütterung erfolgt vor allem mit Gras und Grassilage, seltener mit Maissilage.

Frage von Mary M.

"Ich wollte wissen, ob ich den Honig, dessen MHD schon abgelaufen ist, noch essen könnte?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Mary M.,

Honig hat durch seinen hohen Zuckergehalt eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit. Er hält sich durchaus mehrere Jahre, selbst bei geöffneter Verpackung. Sie können den Honig ohne Bedenken noch weiter verwenden, sofern er noch normal schmeckt und riecht.

Ein Überschreiten des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Lebensmittel zu diesem Zeitpunkt verdorben und nicht mehr genießbar ist. Das MHD gibt nur an, bis zu welchem Zeitpunkt der Hersteller eine Garantie für die einwandfreie sen-sorische Qualität des Lebensmittels übernimmt.

Mehr zu dem Thema Haltbarkeit von Lebensmitteln finden Sie in dem Beitrag „Wie lange sind Lebensmittel haltbar?“

Frage von Gudrun G.

"Ich möchte wissen, wie lange sich Pesto in einem angebrochenen Glas hält?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Gudrun G.,

Ein angebrochenes Pesto-Glas sollte gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wird Pesto aus dem Glas entnommen, sollten Sie dies stets mit einem sauberen Löffel tun. So hält sich das Pesto 1 bis 3 Wochen.

Frage von Simone R.

"Ich würde gern wissen, ob Limonen und Limetten das Gleiche sind. "

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Simone R.,

Limonen und Limetten sind 2 unterschiedliche Zitrusfrüchte. Die eigentliche Zitrone hat nur wenig Fruchtfleisch und wird zurzeit hauptsächlich zur Gewinnung von Zitronat, Konfitüre und Likör verwendet. Das ätherische Öl der Zitronatzitrone wird auch in der Parfumherstellung verwendet. Die im Handel erhältliche Zitrone ist eine Kreuzung mit der Bitterorange. Sie wird auch lat. „Citrus limon“ oder einfach „Limone“ genannt. Limetten sind kleiner als Zitronen und haben eine eher grünliche Schale. Ihre Reifezeit ist erheblich kürzer als die der Zitronen.

Frage von Rita M.

"Ich möchte wissen, ob ich tiefgefrorenes Beerenobst auch nach einem Jahr noch verzehren kann?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Herr M.,

Grundsätzlich wird empfohlen, tiefgekühltes Obst möglichst nach einem halben Jahr und spätestens innerhalb von einem Jahr zu verzehren. Denn bei allem, was länger liegt, muss davon ausgegangen werden, dass Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen und auch der Geschmack nicht mehr optimal ist. Je früher Sie die Beeren essen, desto besser ist ihr Geschmack und desto höher ist ihr ernährungsphysiologischer Wert. Mehr zum Thema Haltbarkeit finden Sie in unserem Beitrag

"Wie lange sind Lebensmittel haltbar?"
Frage von Herr W.

"Ich möchte wissen, wie lange Sekt grundsätzlich haltbar ist?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Herr W.,

Sekt hat nur eine begrenzte Haltbarkeit, denn nach dem Abfüllen in Flaschen beginnt ein natürlicher Alterungsprozess, wobei z. B. Aromastoffe abgebaut werden. Wie stark und wie schnell diese Prozesse ablaufen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, u. a. der Temperatur, den Lichtverhältnissen und auch von der Zusammensetzung des Sektes.

Wird Sekt zu lange gelagert, verliert er außerdem Kohlensäure. Daher sollte Sekt nur ein bis zwei, maximal jedoch drei Jahre gelagert werden. Die Flaschen sollten kühl, ruhig, dunkel und möglichst im Stehen gelagert werden, wobei Temperaturschwankungen zu vermeiden sind. Starke Lichteinwirkung kann Oxidationsprozesse und damit die Alterung beschleunigen und den Geschmack beeinflussen.

Frage von Sabrina R.

"Ich möchte wissen, ob es gesund ist, täglich Eiweiß aufzunehmen?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Frau R.,

Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollte täglich ausreichend Eiweiß aufgenommen werden, auch wenn ein gesunder Organismus sicherlich eine gewisse Zeit ohne die Zufuhr von Nahrungseiweiß auskommt. Eiweiß braucht unser Körper, um den Bedarf an Aminosäuren zu decken, die für den Aufbau von körpereigenem Eiweiß und anderen metabolisch aktiven Substanzen gebraucht wird. Um diesen Bedarf an Aminosäuren abzudecken, wird Erwachsenen eine Eiweißaufnahme von 0,8 g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag empfohlen. Das bedeutet, dass ein 60 kg schwerer Mensch pro Tag in etwa 48 g Eiweiß aufnehmen sollte.

Eine ausreichende Eiweißzufuhr ist wichtig, um einen Neuaufbau von körpereigenem Eiweiß und die Synthese stickstoffhaltiger Verbindungen, die eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen, sicherzustellen. Neben diesen Aufgaben kann Eiweiß aber auch zur Energiegewinnung genutzt werden.

Jeden Tag geht aber auch eine gewisse Menge Eiweiß verloren. Durch ständige Auf- und Abbauprozesse fallen Abbauprodukte an, die als Harnstoff über den Urin ausgeschieden wer-den. Aber auch über den Stuhl, die Haut (z. B. als abgestorbene Hautzellen) und Haare gehen Eiweiße verloren. Um diese Verluste wieder auszugleichen und den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten, ist eine angemessene Eiweißzufuhr enorm wichtig.

Frage von Sabrina M.

"Ich habe einen ausgeprägten Vitamin-D-Mangel und möchte wissen, was ich dagegen tun kann?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Frau M.,

Vitamin D in größeren Mengen ist vor allem in fettreichen Fischen (z. B. Hering, Lachs, Makrele) enthalten. In geringerem Umfang ist es in Eiern oder Pilzen zu finden. Da von diesen Lebensmitteln jedoch in der Regel nicht so große Mengen verzehrt werden, tragen sie nicht nennenswert zur Vitamin-D-Versorgung bei. So werden im Allgemeinen nur 10 bis 20 % des gesamten Vitamin-D-Bedarfes (20 µg) über die Nahrung gedeckt.

Bei einem ausgeprägten Vitamin-D-Mangel ist es ratsam, mit einem Arzt Rücksprache zu halten, um untersuchen zu lassen, ob der Mangel mit einem Präparat ausgeglichen werden muss.

Den größten Anteil der Vitamin-D-Versorgung liefert von März bis Oktober die Sonnenstrah-lung. Je nach Hauttyp, Tages- und Jahreszeit sind unterschiedliche Aufenthaltszeiten in der Sonne erforderlich, damit der Körper genug Vitamin D produzieren und für die dunklen Monate speichern kann. Von September bis Oktober reicht es bei hellhäutigen Menschen aus, wenn ein Viertel der Körperoberfläche (Gesicht, Hände, Teile von Armen und Beinen) zwischen 12 und 15 Uhr für 10 bis 20 Minuten der Sonne unbedeckt ausgesetzt wird. Im Falle eines Vitamin-D-Mangels sollten Sie mit Ihrem Hautarzt besprechen, wann und wie lange Sie sich der Sonne aussetzen können.

Frage von Simone S.

"Ich möchte wissen, ob es schädlich sein kann, zu viel zu trinken?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Frau S.,

Bei normalen Trinkgewohnheiten sind bei Erwachsenen keine gesundheitlichen Schäden zu befürchten, da die Niere gut in der Lage ist, sich bei hohen Flüssigkeitsaufnahmen entspre-chend anzupassen. Erwachsene können bis zu 1 l Wasser pro Stunde ausscheiden. Aufgrund dessen liegt die längerfristig zu tolerierende Flüssigkeitsmenge bei maximal 10 l pro Tag, wenn diese verteilt über den Tag getrunken wird. Aufgrund bestimmter Erkrankungen wie Leberzirrhose oder Nierenerkrankungen, aber auch durch die Einnahme bestimmter Me-dikamente kann der Wert jedoch deutlich niedriger sein.

Wird jedoch in sehr kurzer Zeit übermäßig viel getrunken, kann dies sogar zum Tode führen, da der Körper buchstäblich "überschwemmt" wird und vergeblich versucht, die Salzkonzent-ration auszugleichen. Die Gefahr einer solchen "Wasservergiftung" besteht allerdings nur, wenn eine sehr große Menge Wasser innerhalb von kürzester Zeit aufgenommen wird. Ein 70 kg schwerer Erwachsener müsste rund 6 l Wasser in sehr kurzer Zeit trinken. Nimmt er die 6 l über den Tag verteilt auf, ist eine Wasservergiftung ausgeschlossen.

Bei kleinen Kindern und Säuglingen ist eine Wasservergiftung allerdings durchaus möglich. Denn bei diesen können schon wesentlich geringere Mengen zu einer solchen Störung füh-ren. Hierfür müssten ein 1 Jahr altes Kind von 10 kg rund 0,92 l bzw. ein 1 Monate alter Säugling rund 0,4 l Wasser in kurzer Zeit aufnehmen. Grund hierfür ist, dass die Niere nur eingeschränkt Wasser ausscheiden kann.

Frage von Hans M.

"Ich möchte wissen, wie viele Tassen Kaffee man maximal pro Tag trinken sollte?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Herr M.,

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einen moderaten Genuss von Kaf-fee, d. h. es sollten nicht mehr als 3 - 4 Tassen pro Tag sein und nicht mehr als 350 mg Kof-fein. Wegen seiner anregenden Wirkung auf Herz und Kreislauf sollte Kaffee jedoch nicht zum Durstlöschen verwendet werden. Dafür sind Mineral- und Trinkwasser, Fruchtsaftschor-len sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees besser geeignet.

Kaffee wirkt harntreibend. Deshalb wurde er lange Zeit als Flüssigkeitsräuber bezeichnet. Die Wirkung ist jedoch nur vorübergehend. Zudem passt sich der Körper bei regelmäßigem Kaffeekonsum an, sodass es zu keiner erhöhten Wasser- und Mineralstoffausscheidung kommt. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist es nicht unbedingt notwendig, zum Kaffee ein Glas Wasser zu trinken – schaden würde es allerdings auch nicht.

Mehr dazu lesen Sie in dem Beitrag "Kaffee – wie er am besten schmeckt und wie er wirkt".

Frage von Stefan M.

"Ich möchte wissen, wie lange Vitamine vom Körper gespeichert werden?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Herr M.,

Die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) beziehen sich auf die durchschnittliche Zufuhr von Nährstoffen, u. a. auch Vitaminen pro Tag. Es ist jedoch nicht notwendig, jedes Vitamin täglich exakt in der empfohlenen Menge aufzunehmen. Es ist völlig ausreichend, wenn die Empfehlungsmengen im Durchschnitt innerhalb einer Woche erreicht werden. Bei der Berechnung der Zufuhrempfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung wird eine durchschnittliche Bioverfügbarkeit zugrunde gelegt. Auch durchschnittliche Vitaminverluste durch Lagerung und Zubereitung sind bereits berücksichtigt.

Frage von Kevin E.

"Ich möchte wissen, welche Folgen der Genuss von verdorbener H-Milch haben könnte?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Herr E.,

Eine geöffnete H-Milch sollte, genauso wie frische Milch, innerhalb von 2 - 3 Tagen ver-braucht werden. H-Milch wird ultrahocherhitzt, d. h. sie wird für 2 - 3 Sekunden auf 135 - 150 °C erhitzt, wobei alle vermehrungsfähigen Keime abgetötet werden. Wird sie allerdings geöffnet, können Keime hineingelangen und sich vermehren. Zudem verdirbt sie ohne Säuerung, sodass man den Verderb nicht schmeckt. Deshalb sollten Sie eine geöffnete H-Milch immer gut verschlossen und kühl lagern und sie innerhalb von 2 - 3 Tagen verbrauchen. Eine H-Milch, die schon länger geöffnet ist, muss nicht zwangsläufig verdorben sein, aber es lässt sich auch nicht hundertprozentig ausschließen. Im schlimmsten Fall erkrankt man nach dem Genuss von verdorbener Milch an einer Lebensmittelinfektion durch Bakterien.

Frage von Ronald M.

"Ich möchte wissen, wie und wo eigentlich Erdnüsse wachsen?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Herr M.,

Die Erdnuss wächst in tropischen Regionen und gehört botanisch gesehen zu den Legumi-nosen, den sogenannten Hülsenfrüchtlern. Typisch für diese Pflanzenart ist, dass nach der Blüte sogenannte Hülsen ausgebildet werden, in denen die Samen (in diesem Falle die Erd-nüsse) heranwachsen. Botanisch gesehen sind also Erdnüsse gar keine "Nüsse", sondern die Samen einer Hülsenfrucht. Der englische Name "peanut" ("Erbsennuss"), macht die bo-tanische Zugehörigkeit etwas deutlicher.

Die Früchte wachsen an den Spitzen oberirdischer Blütenstängel heran. Die Sprossspitzen der Erdnusspflanze krümmen sich nach der Blütenbestäubung Richtung Erdoberfläche und wachsen dann etwa fünf bis sechs Zentimeter in das Erdreich hinein, um dort schließlich die Früchte auszubilden.

Frage von Linda P.

"Ich würde gerne wissen, welche gesunden Alternativen es zu Zucker gibt?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Frau P.,

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich weißer und brauner Haushaltszucker aus ernäh-rungsphysiologischer Sicht nicht unterscheiden.

Alternativ zum Zucker können Sie zum Süßen auch Honig verwenden. Dieser hat den Vorteil, dass man wegen seiner intensiveren Süße und seines Eigengeschmacks geringere Mengen braucht.

Müsli beispielsweise können Sie auch mit Ahornsirup oder Birnendicksaft süßen. Rüben-Sirup eignet sich gut zum Bestreichen von Pfannkuchen, Reibekuchen oder zum Backen.

Quarkspeisen und Joghurt können auch mit selbst hergestelltem Fruchtmus gesüßt werden, beispielsweise einer zerdrückten Banane.

Müsli und fruchtige Kuchen lassen sich mit Trockenobst, Rosinen und klein geschnittenem Obst süßen.

Frage von Irina K.

"Ich wollte wissen, ob Kinder Oliven essen dürfen?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau K.,

Kinder sollten nicht unbegrenzt Oliven verzehren, da diese sowohl viel Energie, als auch Salz enthalten. Das gilt sowohl für schwarze als auch für grüne Oliven. Für Kleinkinder unter einem Jahr sind Oliven, vor allem Oliven mit Stein, aufgrund der Verschluckungsgefahr ohnehin nur bedingt geeignet. Im Rahmen einer gesunden Mischkost ist empfehlenswert, Oliven nur ab und zu in die Mahlzeiten zu integrieren.

Frage von Marita S.

"Ich möchte wissen, mit welchen Lebensmitteln sich Fleisch und Eier gut ersetzen lassen?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau S.,

Die Ernährungspyramide sieht vor, dass pro Woche rund 3 Eier sowie 2-3 Portionen Fleisch auf dem Speisenplan stehen sollten. Wer auf Fleisch und Eier verzichtet, braucht natürlich entsprechende Alternativen. Gute Alternativen sind beispielsweise Hülsenfrüchte oder Soja-produkte sowie Fisch.

Frage von Selina M.

"Ich möchte wissen, worin eigentlich der Unterschied zwischen einem Fruchtsaft, einem Fruchtnektar und einem Fruchtsaftgetränk besteht?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau M.,

Fruchtsaft besteht zu 100 % aus Frucht. Man unterscheidet zwischen einem Direktsaft und einem Saft aus Konzentrat. Ein Direktsaft gelangt unmittelbar gepresst in den Handel, Fruchtsaft aus Konzentrat wird vor dem Transport nach Deutschland aufkonzentriert und vor dem Vertrieb wieder mit dem entzogenen Wasser verdünnt.

Fruchtnektar hat einen Fruchtgehalt von mindestens 25 bis 50 %.

Ein Fruchtsaftgetränk hat einen Fruchtanteil von mindestens 30 %, etwa bei Apfel, 10 % bei Mischungen aus verschiedenen Früchten und 6 % bei Zitrusfrüchten.

Frage von Simone R.

"Ich möchte wissen, was genau der Unterschied zwischen Marmelade, Konfitüre und Gelee ist."

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau R.,

Im umgangssprachlichen Gebrauch wird zwischen den Bezeichnungen Marmelade, Konfitüre und Gelee für Fruchtaufstriche nicht detailliert unterschieden. Im Lebensmittelrecht ist der Unterschied jedoch klar definiert:

  • Marmeladen (ursprünglich vom portugiesischen "marmelo" für Quitte) sind streichfähige Fruchtzubereitungen aus Zuckerarten und Zitrusfrüchten (zum Beispiel Orangen, Zitronen, Mandarinen oder Grapefruits). Der Fruchtanteil muss mindestens 20 % betragen.

  • Konfitüre (von französisch "la confiture") ist eine streichfähige Zubereitung aus Zuckerarten und Pülpe oder Fruchtmark einer oder mehrerer Obstsorten. Die Früchte werden hierfür zer-kleinert, zerdrückt oder passiert.

  • Ein Gelee (von französisch "geler" für "einfrieren" beziehungsweise "erstarren lassen") enthält keine Fruchtstücke. Es wird aus Zuckerarten und Fruchtsaft beziehungsweise Fruchtsaftgemisch hergestellt.

Frage von Lina P.

"Ich wollte wissen, ob es einen Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen gibt."

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau P.,

"Pflaume" ist der Oberbegriff für die gesunden Früchte. Pflaumen und Zwetschgen sind botanisch eng verwandt. Allerdings gibt es ein paar Merkmale, anhand derer man Pflaumen und Zwetschgen unter-scheiden kann. Zwetschgen sind länglich oval und haben spitz zulaufende Enden, an der Seite zeigt sich zudem eine "Naht". Ihr weißlicher Belag, der "Duftfilm", ist ganz natürlich und schützt die Frucht vor dem Austrocknen. Pflaumen sind dagegen etwas größer und eher rundlich. Auch in der Farbe unterscheiden sie sich, meist aber erst auf den zweiten Blick: Zwetschgen sind dunkelblau bis violett, Pflaumen dagegen haben eine rotblaue Farbe. Und welche Art eignet sich am besten zum Backen? Eindeutig die Zwetschgen, denn ihr Fruchtfleisch löst sich im Gegensatz zu dem der Pflaumen leicht vom Stein und zerfällt nicht beim Backen.

Frage von Rainer M.

"Ich wollte wissen, ob sich Kaugummi zur Reinigung der Zähne eignet"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Herr M.,

Das Kauen von zuckerfreiem Kaugummi regt die Speichelbildung im Mundraum an und senkt somit das Risiko, an Karies zu erkranken. Denn Speichel neutralisiert Säuren, die Karies erzeugen. Außerdem enthält er für die Zähne sehr wichtige Mineralstoffe wie Calcium und Phosphat, die nach Säureattacken wieder in den Zahnschmelz eingelagert werden und so die Zahnstruktur festigen. Darüber hinaus kann Kaugummikauen auch bei Parodontitis helfen, da durch den Speichelfluss Nahrungsreste weggespült werden und dies die Bildung von Zahnbelägen und Bakterien eindämmt. Kaugummi ist jedoch kein Ersatz für die Zahnbürste. Es eignet sich prima für zwischendurch, wenn Zähneputzen nicht möglich ist. Wichtig ist dabei allerdings, dass Sie zuckerfreies Kaugummi kauen. Für die Mundhygiene gilt: mindestens zweimal täglich gründlich die Zähne putzen und zusätzlich mit Zahnseide reinigen – einmal morgens und einmal abends. Am besten aber nach jeder Mahlzeit.

Frage von Herr S.

Ich wüsste gern ob ich als Diabetiker Typ II, Kohlenhydrate vollständig meiden muss

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Diabetiker zu sein bedeutet nicht, auf Kohlenhydrate vollständig verzichten zu müssen. Für Diabetiker gelten die gleichen Ernährungsempfehlungen, wie für die erwachsene Allgemeinbevölkerung. Im Idealfall sollte der Kohlenhydratanteil rund 45 – 60 % der täglichen Nahrungszufuhr ausmachen.

Für Diabetiker sind folgende Lebensmittel / Lebensmittelgruppen günstige Kohlenhydratlieferanten:

  • frisches Gemüse
  • Obst
  • Vollkorn-Produkte
  • Hülsenfrüchte
  • fettarme Milchprodukte
Frage von Heinrich H.

Ich möchte wissen, ob Joghurt mit rechts- oder mit linksdrehender Milchsäure vorteilhafter für die Gesundheit ist

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Rechtsdrehende Milchsäure ist in allen Sauermilchprodukten enthalten. Früher wurde angenommen, dass linksdrehende Milchsäure im Körper schlechter verwertet wird als rechtsdrehende Milchsäure. Diese Annahme wurde inzwischen widerlegt. Sowohl links- als auch rechtsdrehende Milchsäure wird im menschlichen Körper produziert, was bedeutet, dass der Körper beides verwerten kann. Rechtsdrehende Milchsäure hat für Erwachsene deshalb keinen ernährungsphysiologischen Vorteil. Lediglich Säuglinge sollten in den ersten Lebensmonaten keine Sauermilchprodukte bekommen, da ihr Körper diese Art Milchsäure noch nicht so gut verstoffwechseln kann.

Frage von Silvia L.

Ich würde gerne wissen, ob es gesünder ist, abends eine warme oder eine kalte Mahlzeit zu verzehren

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Die Frage, ob abends eine warme oder eine kalte Mahlzeit gesünder ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Der große Vorteil von Rohkost ist, dass die Lebensmittel frisch auf den Tisch kommen: Vitamine und Enzyme werden nicht durch Hitze zerstört und Mineralstoffe nicht durch das Kochwasser ausgelaugt. Aber auch das Kochen hat seine Vorteile. Durch das Erhitzen werden manche Nährstoffe überhaupt erst für den Körper nutzbar gemacht. So können wir beispielsweise Beta-Carotin aus gekochten Möhren viel besser aufnehmen als aus rohen. Und manche Lebensmittel werden durch das Kochen erst genießbar für uns. Hülsenfrüchte wie Bohnen müssen gekocht werden, um die darin enthaltenen giftigen Lektine zu zerstören. Auch Kartoffeln oder Reis sind nur gekocht gut bekömmlich. Nicht zuletzt tötet das Erhitzen Krankheitserreger ab und macht zum Beispiel den Genuss von Fleisch, Fisch oder Eiern erheblich sicherer.

Ob Sie eine oder zwei warme Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen, bleibt Ihnen überlassen. Viel entscheidender ist die Zusammensetzung der Mahlzeit. Abends bzw. kurz vor dem Schlafengehen sollten Sie vor allem leicht verdauliche Lebensmittel zu sich nehmen, um Magen und Darm nicht unnötig zu belasten. Grundsätzlich wird unser Körper am besten mit allen Nährstoffen versorgt, wenn wir uns abwechslungsreich ernähren. Achten Sie deshalb darauf, 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag zu essen. Dazu können Sie beispielsweise abends einem Salat oder rohes Gemüse wie Paprikastreifen, Gurkenscheiben oder Möhrenstifte essen. Wenn Sie lieber abends warm essen, sind zum Beispiel Gemüsesuppen oder Gemüsepfannen eine gute Wahl.

Frage von Peter W.

Ich wollte wissen, ob eine dauerhaft hohe Kochsalzaufnahme auch bei Menschen mit niedrigem Blutdruck negative Folgen für die Gesundheit haben kann.

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Im Rahmen einer gesunden und vollwertigen Ernährung werden von der DGE maximal 6 g Speisesalz pro Tag empfohlen. Eine dauerhaft höhere Kochsalzaufnahme kann mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit verbunden sein. Natrium, das mit dem Kochsalz aufgenommen wird, muss durch den Harn ausgeschieden werden. Durch die Ausscheidung gehen auch andere Mineralstoffe verloren, wie zum Beispiel Calcium. Dies kann unter Umständen die Entstehung von Osteoporose begünstigen.

Frage von Herr W.

Ich esse sehr gerne scharfe Gerichte und möchte wissen, ob dies auf Dauer schäd-lich sein kann

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Grundsätzlich ist es kein Problem, gelegentlich scharfe Gerichte zu verzehren. Solange Sie Scharfes vertragen und bei Ihnen keine Beschwerden wie Durchfall oder starkes Schwitzen auftreten, spricht nichts gegen den Verzehr. Scharfes Essen kann jedoch die Schleimhäute reizen. Inwiefern dies langfristig negative Folgen haben kann, ist derzeit noch nicht geklärt.

Frage von Herr P.

Ich möchte wissen, ob es einen Unterschied macht, ob man Vitamine in Form von Vitamin-Tabletten zu sich nimmt oder durch Obst bzw. Gemüse?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Grundsätzlich haben Vitamine unabhängig von der Form ihrer Aufnahme immer die gleiche Wirkung im Körper. Allerdings nehmen wir bei dem Verzehr von Lebensmitteln nur kleinere Mengen an Vitaminen über den Tag verteilt auf. Bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln kommt es unter Umständen dazu, dass sehr hohe Mengen in sehr kurzer Zeit aufgenommen werden, was nachteilige Auswirkungen auf den Körper haben kann.

Nehmen wir Vitamine in Form von Lebensmitteln auf, geschieht dies in einer natürlichen Kombination mit anderen Inhaltsstoffen, die positive und negative Einflüsse auf die Resorption haben. Bei Nahrungsergänzungsmitteln fehlen diese Inhaltsstoffe und die Resorptionsquoten sind in der Regel höher. Auch kann die Einnahme von Vitaminpräparaten wichtige Begleitstoffe, wie beispielsweise sekundäre Pflanzenstoffe, die in Obst und Gemüse enthalten sind, nicht ersetzen.

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln ist bei einer abwechslungsreichen, vollwertigen Ernährung unter normalen Umständen nicht notwendig. Nur bestimmte Personengruppen, die einen erhöhten Bedarf an bestimmten Nährstoffen haben, wie zum Beispiel Schwangere oder Leistungssportler, können zeitweise auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen. Dies sollte jedoch in Absprache mit dem Arzt geschehen.

Frage von Lisa M.

Ich möchte wissen, auf welche Produkte Diabetiker in Zukunft zurückgreifen sollten, da Diätprodukte bald nicht mehr verkauft werden dürfen

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Bis Ende 2012 werden Diabetiker-Lebensmittel nach und nach aus dem Sortiment verschwinden. Mit gutem Grund, denn neue wissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, dass Diabetiker-Produkte keine Vorteile für Betroffene haben, sondern sogar eher nachteilig wirken. Spezielle Diät-Produkte mit dem Hinweis "zur besonderen Ernährung im Rahmen von Diabetes mellitus" wurden ursprünglich von der Lebensmittelindustrie entwickelt, um Diabetikern zu helfen, ihre Blutzuckerwerte besser unter Kontrolle zu halten. In den Diät-Schokoladen, Diät-Konfitüren und Diät-Keksen wurde überwiegend Fruktose statt Saccharose (Haushaltszucker) als Süßungsmittel eingesetzt. Fruktose wird im Darm langsamer abgebaut als Glucose und erhöht den Blutzuckerspiegel dadurch nur geringfügig.

Studien haben jedoch gezeigt, dass sich Lebensmittel mit einem hohen Fruktoseanteil ungünstig auf den Fettstoffwechsel auswirken. Darüber hinaus wird das Fett bei fruktosebetonter Kost in hohem Maße in der Leber eingelagert, was im schlimmsten Fall zu einer Fettleber bzw. einer Insulinresistenz führt.

Nach aktuellem Stand der Wissenschaft benötigen Personen mit Diabetes mellitus keine speziellen diätetischen Lebensmittel, für sie gelten die gleichen Ernährungsempfehlungen wie für die Allgemeinbevölkerung. Prinzipiell können sich Diabetiker also an den allgemeinen Empfehlungen einer gesunden, vollwertigen Ernährung orientieren. Auch Zucker und gezuckerte Lebensmittel sind nicht tabu, sie dürfen bis zu 10 % der am Tag aufgenommenen Kalorien liefern. Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Umsetzung der richtigen Ernährung bei Diabetes haben, wenden Sie sich am besten an eine Ernährungsberatungsfachkraft, die auf Diabetes spezialisiert ist.

Frage von Herr S.

Ich möchte gerne wissen, ob Zahnpflegekaugummis auch bei häufigem Verzehr gesundheitlich unbedenklich sind

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Zahnpflegekaugummis sind zuckerfrei. Das heißt, dass statt Zucker Zuckeralkohole wie Sorbit, Maltit oder Isomalt und Süßstoffe wie Saccharin, Aspartam oder Acesulfam eingesetzt werden. Diese Stoffe haben den Vorteil, dass sie nicht zu aggressiven Säuren verstoffwechselt werden, die Karies verursachen.

Allerdings können Zuckeralkohole bei übermäßigem Verzehr Bauchschmerzen und Durchfall auslösen. Diese Beschwerden treten in der Regel ab einer Menge von 20 g auf. Deshalb befindet sich auf Lebensmitteln, die zu mehr als 10 % aus einem Zuckeralkohol bestehen ein entsprechender Hinweis auf der Verpackung. Um 20 g Zuckeraustauschstoffe aufzunehmen, müssten Sie ca. 16 Kaugummis verzehren. Gegen einen Verzehr von 3 oder 4 Zahnpflegekaugummis nach dem Essen spricht also nichts.

Frage von Frau S.

Ich möchte gerne wissen, aus welchen Lebensmitteln der Körper am besten Eisen aufnehmen kann

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Eisenreiche Lebensmittel sind Fleisch, Eier, grünes Blattgemüse (z. B. Spinat, Feldsalat, Kohlgemüse), Hülsenfrüchte (z. B. Erbsen, Bohnen, Linsen), Vollkorngetreideprodukte (z. B. Vollkornbrot, Hirse, Haferflocken), Nüsse (z. B. Mandeln, Haselnüsse), Samen (z. B. Sesam) und Trockenfrüchte (z. B. getrocknete Pflaumen und Aprikosen). Eisen aus tierischen Lebensmitteln wird vom Körper generell besser verwertet als aus pflanzlichen Lebensmitteln. Die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln können Sie jedoch verbessern, indem Sie zu den Mahlzeiten ein Glas Orangensaft trinken oder Vitamin C-reiches Gemüse (z. B. Paprika) essen. Auf Kaffee und Tee während der Mahlzeiten sollten Sie verzichten, denn dadurch wird die Eisenaufnahme gehemmt.

Frage von Herr S.

Ich wollte wissen, warum das "Eiweiß-Abendbrot" für Personen geeignet sein soll, die abnehmen wollen

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Das sogenannte Eiweiß-Abendbrot hat einen höheren Eiweißanteil als herkömmliche Brote, da ein Teil des Weizen- bzw. Roggenmehls durch Sojaschrot, Leinsaat, Kleie und andere eiweißreiche Zutaten ersetzt wird. Die Zusammensetzung des Brotes (der niedrigere Kohlenhydrat- bzw. hohe Eiweißanteil) hat den Vorteil, dass nach dem Verzehr des Brotes der Insulinspiegel nur geringfügig ansteigt. Insulin fördert die Fetteinlagerung im Körper und hemmt gleichzeitig den Fettabbau. Daher empfiehlt es sich, im Rahmen einer Gewichtsreduktion den Insulinspiegel möglichst niedrig zu halten. Nur bei dem Verzehr kohlenhydratreicher Lebensmittel gelangt Insulin in den Blutkreislauf; daher kann es beim Abnehmen helfen, wenn nur wenige Kohlenhydrate verzehrt werden. Darüber hinaus hat eiweißhaltiges Essen einen sehr hohen Sättigungseffekt. Ob Diäten erfolgreicher verlaufen, wenn abends weniger Kohlenhydrate verzehrt werden, ist derzeit noch nicht wissenschaftlich belegt. Es gibt jedoch viele Menschen, die damit gute Erfahrungen gemacht haben.

Frage von Herr Werner P.

Ich wollte wissen, ob es aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll ist, statt Zucker Süßstoff zu verwenden

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Süßstoffe fallen in die Kategorie der Lebensmittelzusatzstoffe, die einen sehr aufwendigen Zulassungsprozess durchlaufen, bevor sie in Lebensmitteln verarbeitet werden dürfen. Bei der Zulassung wird geprüft, welches die sichere Verzehrmenge des potenziellen Zusatzstoffes ist. Das ist die Menge, die ein Leben lang regelmäßig ohne Risiko für die Gesundheit verzehrt werden kann.

Unabhängig davon stellt sich jedoch die Frage, ob es ratsam ist, ganz auf Zucker zu verzichten und nur noch Süßstoffe zum Süßen zu verwenden. Durch den Einsatz von Süßstoff nehmen Sie zwar weniger Kalorien zu sich, allerdings gibt es keine Studien, die belegen, dass Süßstoffe langfristig bei einer Gewichtsabnahme helfen. Es wird vielmehr vermutet, dass zuckerarme Lebensmittel nicht so gut sättigen wie die energiereichen Varianten, da sie weniger Kalorien liefern. Möglicherweise spielt in diesem Zusammenhang auch die Psyche eine Rolle: In dem Wissen, dass ein Teil der Kalorien eingespart wird, wird insgesamt mehr gegessen, sodass keine wirkliche Gewichtsabnahme erreicht wird.

Grundsätzlich sollte so wenig wie möglich gesüßt werden, unabhängig davon, ob Zucker oder Süß-stoff eingesetzt wird. Das Geschmacksempfinden für "süß" ist reine Gewohnheitssache. Daher kann man die Süßschwelle auch schrittweise reduzieren.

Frage von Henry L.

Ich wollte wissen, warum Omega-3-Fettsäuren so wichtig für den Körper sind

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Omega-3-Fettsäuren sind äußerst gesund. Sie fördern die Durchblutung, haben einen positiven Effekt auf die Blutfette und den Blutdruck, beschleunigen die Heilung bei Entzündungen und haben zudem einen positiven Einfluss auf trockene Haut und auch Hautekzeme.

Die besten Lieferanten für Omega-3-Fettsäuren sind Fische wie Lachs, Hering, Thunfisch oder Makrele.

Leinsamen, Raps- und Walnussöl enthalten Alpha-Linolensäure, die der Körper zu Omega-3-Fettsäuren umwandelt; allerdings nur etwa zu zwei Prozent der zugeführten Menge des öls.

Frage von Peter W.

Wo sollte man Zwiebeln in der Küche am besten lagern?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Zwiebeln beginnen bei Licht und Feuchtigkeit zu keimen; daher sollte man sie möglichst trocken und dunkel lagern. Die ideale Temperatur liegt bei 6-10°C. Der Kühlschrank ist als Lagerort ungeeignet; den Zwiebeln ist es dort zu feucht.

Frage von Peter W.

Ich esse sehr gerne Milchprodukte und würde gerne wissen, ob es Nachteile hat, wenn man zu viel davon verzehrt.

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Milchprodukte sollten täglich auf dem Speiseplan stehen, da sie wichtige Lieferanten für Eiweiß und Calcium sind. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich 2-3 Portionen Milch und Milchprodukte zu verzehren. Dies können zum Beispiel 1 Becher Joghurt (150 g), 1 Scheibe Käse (30 g) und ein Glas Milch (250 ml) sein.

Daneben werden für die Eiweißversorgung wöchentlich 3 Portionen (à 200 g) Fleisch, 2 Portionen (à 150-200 g) Fisch, 2 Eier und 1 bis 3 Portionen Hülsenfrüchte empfohlen. Wenn Sie weniger Fleisch, Fisch, Eier oder Hülsenfrüchte essen, können Sie diese durch Milchprodukte ersetzen. Als Faustformel gilt, dass Sie das Eiweiß aus einer Portion Fleisch, Fisch oder Eier durch 300-400 g Quark bzw. 700-800 g Milch, Joghurt, Kefir oder Dickmilch ersetzen können.

Da die Abbauprodukte von Eiweiß über die Nieren ausgeschieden werden müssen, können insbesondere Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion Probleme durch zu viel Eiweiß bekommen. Außerdem sollten Fans von Milchprodukten bedenken, dass vor allem die Rahm- und Vollfett-Sorten auf dem Kalorienkonto zu Buche schlagen. Grundsätzlich sollte die Ernährung natürlich vielseitig und ausgewogen sein und neben den Milchprodukten auch Obst, Gemüse, Getreideprodukte und andere Lebensmittelgruppen einbeziehen.

Frage von Rita S.

Ich habe gelesen, dass bestimmte Lebensmittel wie Wurst und Käse relativ viel Salz enthalten. Ich würde gerne wissen, wie viel Kochsalz man pro Tag maximal zu sich nehmen darf?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Kochsalzzufuhr von maximal 5-6 g pro Tag für gesunde Erwachsene. Wer jedoch aufgrund von Bluthochdruck oder anderen Erkrankungen seine Kochsalzzufuhr reduzieren sollte, für den sind im Rahmen einer natriumarmen Diät maximal 1200 mg Natrium erlaubt, das entspricht etwa 3 g Kochsalz. Bei einer streng natriumarmen Diät dürfen sogar nur höchstens 450 mg Natrium verzehrt werden, was etwa einer Menge von 1 g Kochsalz pro Tag entspricht.

Um die tägliche Salzzufuhr zu reduzieren, ist es ratsam, möglichst viele unverarbeitete Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu verzehren. Lebensmittel mit einem durchschnittlich höheren Kochsalzgehalt wie Wurst, Käse und Fertiggerichte sollten von Menschen, die empfindlich auf Salz reagieren eher vermieden werden. Auf vielen Produkten ist inzwischen der Natrium- bzw. Kochsalzgehalt angegeben.

Frage von Sabine T.

Kann ich eine Gemüsekonserve die seit 4 Wochen abgelaufen ist noch verzehren?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Generell sollten Lebensmittel möglichst vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) verzehrt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt ist sichergestellt, dass das Produkt bei sachgerechter Lagerung seine spezifischen Eigenschaften, wie Geschmack, Geruch, Konsistenz und Farbe behält. Dies heißt jedoch nicht, dass ein Lebensmittel nach Ablauf des MHD nicht mehr verzehrt werden kann; vielmehr kann es auch nach Ablauf des MHD noch einwandfrei sein.
Konserven werden bei der Herstellung auf über 120 °C erhitzt, um alle krankmachenden Bakterien abzutöten. Daher ist es bei Konserven meist unproblematisch, abgelaufene Ware zu verzehren. Dennoch sollten Sie das Lebensmittel immer sorgfältig begutachten. Wenn es gut riecht, normal aussieht und schmeckt, können Sie es essen. Sollte Ihnen jedoch das Aussehen merkwürdig vorkommen oder sollte das Lebensmittel unangenehm riechen oder schmecken, dann entsorgen sie es. Aufgeblähte Dosen oder Dosen mit starken Knicken sollten auf jeden Fall weggeworfen werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn empfindliche Personen wie Kinder, Kranke oder ältere Menschen, deren Immunsystem nicht so stabil ist, mitessen.

Frage von Thomas D.

Sollte man Olivenöl im Kühlschrank lagern?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Olivenöl sollte nicht unbedingt im Kühlschrank aufbewahrt werden, da es bei niedrigen Temperaturen ausflockt. Aus gesundheitlicher Sicht ist dies unproblematisch. Bei Zimmertemperatur gehen die Ausflockungen auch wieder zurück, das öl nimmt dadurch keinen Schaden. Optimal für Olivenöl ist allerdings die Lagerung in einer kühlen Speisekammer oder im Keller bei rund 12-16 °C. Wenn Sie keine Speisekammer haben, können Sie das öl einfach in der Küche aufbewahren, jedoch nicht unbedingt direkt neben dem Herd. Wählen Sie einen möglichst kühlen und dunklen Platz. Eine angebrochene Flasche Olivenöl sollte innerhalb von rund 8-10 Wochen verbraucht werden.

Frage von Theresa L.

Sind bestimmte Apfelsorten gesünder als andere?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Aufgrund der komplexen Zusammensetzung von äpfeln lässt sich nicht generell sagen, welche Sorte am gesündesten ist. Die einzelnen Sorten unterscheiden sich zwar hinsichtlich ihres Vitamin- und Mineralstoffgehaltes, doch auch der Standort des Apfelbaumes, Klima und Wetter sowie Reife und Lagerung haben großen Einfluss auf die Nährstoffzusammensetzung eines einzelnen Apfels.


Entscheidender als die Apfelsorte ist die Tatsache, dass Sie täglich Obst verzehren, da Obst in unserer Ernährung eine wichtige Rolle als Vitamin- und Mineralstofflieferant spielt. Pro Tag sollten mindestens eine, besser aber zwei Portionen Obst auf dem Speiseplan stehen. Wählen Sie die Sorte, die Sie am liebsten mögen, davon werden Sie automatisch mehr verzehren, als von einer, die Ihnen nicht so gut schmeckt. Da sich die meisten Vitamine und sekundären Pflanzeninhaltsstoffe direkt unter der Schale befinden, sollten Sie die Früchte möglichst mit Schale verzehren.

Frage von Werner P.

Ich wollte wissen, wie Apfelessig hergestellt wird

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Um Apfelessig herzustellen, wird Apfelsaft durch alkoholische Gärung zu Apfelwein vergoren. Dieser Apfelwein wird dann mit Essigsäurebakterien versetzt und nochmals vergoren. Bei der Essigsäuregärung wandeln die Bakterien Alkohol in Essigsäure um und es entsteht Apfelessig. Je nachdem, ob es sich um klaren oder trüben Apfelessig handelt, wird der Essig anschließend filtriert oder direkt abgefüllt.

Frage von Herr Selters

Ich wollte wissen, ob beim Anbau von Bio-Kartoffeln Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Die Verwendung von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln ist bei Bio-Produkten gesetzlich verboten. Alle Bio-Produkte müssen den Kriterien der EU-öko-Verordnung entsprechen. Dort ist genau definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Bio-Produkte gekennzeichnet sind, hergestellt werden müssen. Die ökologische Produktion muss u.a. nach folgenden Kriterien erfolgen:

  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
  • Verzicht auf leicht lösliche mineralische Dünger
  • keine gentechnisch veränderten Organismen
  • keine Bestrahlung der Lebensmittel
  • abwechslungsreiche Fruchtfolgen

Frage von Cornelia S.

Ich esse sehr gerne Walnüsse und wollte wissen, ob es eine Verzehrsempfehlung pro Tag für Walnüsse gibt.

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Walnüsse enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die positiv auf unsere Blutfettwerte wirken und damit Herz und Gefäße schützen. Daher gelten sie als gesunder Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Allerdings sind Walnüsse mit 663 kcal pro 100 g auch richtige Kalorienbomben. Von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) werden 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag empfohlen. Dabei dürfen 25 g Nüsse als eine "5-am-Tag"-Portion angerechnet werden.

Frage von Eila P.

Ich wollte bunt gefärbte Eier zu Ostern kaufen, wollte wissen ob die Farben gesundheitsschädlich sind?

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Für die Färbung der Eier dürfen ausschließlich in der EU zugelassene Lebensmittelfarbstoffe verwendet werden. Auch wenn mal durch feine Risse in der Schale das Eiweiß leicht gefärbt ist, können die Eier ohne Bedenken verzehrt werden. Die Farben sind nicht gesundheitsschädlich.
Bevor ein Farbstoff als Lebensmittelfarbstoff eingesetzt werden darf, durchläuft er ein aufwendiges Zulassungsverfahren. Internationale Expertengremien prüfen, ob der Farbstoff die Gesundheit gefährden kann. Nur wenn sie feststellen, dass keine Gefahren für die Gesundheit bestehen, wird er als Lebensmittelfarbstoff zugelassen.

Frage von Anna R.

"In manchen Rezepten werden "Sultaninen" und in einigen "Rosinen" angegeben. Worin besteht der Unterschied zwischen Rosinen und Sultaninen?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Rosine ist der überbegriff für alle Arten von getrockneten Weinbeeren. Die Bezeichnung geht auf das französische Wort "roisin" zurück. Getrocknete Weinbeeren können in zwei Unterkategorien eingeteilt werden: die "Sultaninen" und die "Korinthen".

Korinthen
verdanken ihren Namen der griechischen Stadt Korinth. Es handelt sich um die getrockneten Beeren von dunklen Weintrauben der Rebsorte Korinthiaki aus Griechenland. Korinthen sind dunkelblau bis schwarz und wesentlich kleiner als Sultaninen.

Sultaninen werden überwiegend aus der kernlosen Sultana-Traube hergestellt. Sie sind größer und haben eine dünnere Schale. Die goldgelben bis bräunlichen Sultaninen schmecken besonders süß und aromatisch. Sie werden häufig auch als Rosinen bezeichnet.

Frage von Liese P-

"Brokkoli wirklich roh essen?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Brokkoli enthält die Vitamine C und K sowie Folsäure, mit der viele Menschen unzureichend versorgt sind. Hinzu kommen verschiedene Mineralstoffe, Spurenelemente und gesundheitsfördernde Pflanzenstoffe. Roh soll er besonders gesund sein, da das im Brokkoli enthaltene Senföl laut Studien Prostatakrebs vorbeugen kann. Das Senföl wird jedoch durch ein Enzym freigesetzt, das beim Kochen inaktiviert wird.

Giftige Inhaltsstoffe wie in rohen Bohnen oder Kartoffeln enthält Brokkoli nicht. Deshalb kann er auch ohne Bedenken roh verzehrt werden. Allerdings ist er nicht so leicht verdaulich und kann Blähungen verursachen. Deshalb sollten man zunächst nur kleine Mengen rohen Brokkoli probieren. Wer rohen Brokkoli nicht so gut verträgt, kann ihn kurz dämpfen oder mit wenig Wasser dünsten, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu schonen. Besonders gut schmecken die zarten Röschen zusammen mit etwas Kräuter-Dip oder klein geschnitten bzw. geraspelt mit einem Dressing als Salat.

Frage von Frau Petersen

"Woran liegt es, dass Tiefkühlerbsen eine sehr viel intensiv grünere Farbe haben als Erbsen aus der Konserve?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Die Grüntöne von Erbsen können sich erheblich unterscheiden: Konservenerbsen sind eher braungrün, Tiefkühlerbsen leuchten sehr intensiv-grün. Die grüne Farbe erhält das Gemüse durch den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Ein bestimmtes Enzym, das ebenfalls in den Erbsen enthalten ist, baut jedoch Chlorophyll ab, wodurch die Farbe der Ebsen sich von leuchtend grün bis zu bräunlich grün verändert. Dies ist bei Erbsenkonserven der Fall. Bei Tiefkühlerbsen wird das grüne Gemüse dagegen für wenige Minuten blanchiert, um das Enzym zu inaktivieren. Das anschließende Eisbad stoppt den begonnenen Garvorgang und verhindert den weiteren Chlorophyllabbau durch Hitze. So bleibt die satt-grüne Farbe der frischen Erbsen auch im gefrorenen Zustand erhalten.

Frage von Caroline F.

"Kann man Rum-Aroma bedenkenlos in Gebäck und Kuchen für Kinder verwenden?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Das Rum-Aroma enthält lediglich ein Aroma, welches nach Rum schmeckt. Als Lösungsmittel dient pflanzliches öl. Alkohol ist nicht enthalten. Dementsprechend kann das Rum-Aroma bedenkenlos auch in Backwaren und Kuchen für Kinder verwendet werden.

Frage von Ina L.

"Woher kommt die Bezeichnung "Russisch Brot"?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

über den Ursprung der Bezeichnung "Russisch Brot" gibt es verschiedene Theorien. Wahrscheinlich ist der Begriff "Russisch Brot" im Laufe der Zeit aus dem Begriff "rösches Brot" entstanden. Dabei bedeutet "rösch" knusprig oder scharf gebacken. Mit "Brot" ist in diesem Zusammenhang nicht Brot in unserem heutigen Sinn gemeint, sondern ein überlieferter sprachlicher Ausdruck aus dem 17. Jahrhundert. Damals bezeichnete man mit Zucker hergestellte Backwaren häufig als "Brod".

Frage von Elena I.

"Was ist "Topinambur" für eine Knolle und wofür kann man sie verwenden?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Was ist "Topinambur" für eine Knolle und wofür kann man sie verwenden?

Topinambur kommt aus Nordamerika und wird auch Indianerknolle genannt. Sie verbreitete sich in ganz Europa und blieb bis zur Einführung der Kartoffel ein gängiges Grundnahrungsmittel. Mit ihrer Form erinnert die Knolle etwas an Ingwer. Sie hat eine glatte oder stark verknorpelte Schale und ein gelblich-weißes, saftiges Fruchtfleisch. Roh schmeckt Topinambur eher erdig und etwas fade, gekocht hat er einen angenehm süßlichen, artischockenähnlichen bis nussartigen Geschmack.

In Haushaltsfolie eingeschlagen ist Topinambur lange haltbar, sollte jedoch nicht bei Temperaturen unter 5 °C gelagert werden. Für die Zubereitung wird die Knolle gut gereinigt, abgebürstet und je nach Verwendung zerkleinert, beispielsweise für Rohkostsalate geraspelt. Vorzüglich schmeckt Topinambur auch gekocht. Dabei kann man die Schale mitessen. In der Küche kann Topinambur ähnlich wie Kartoffeln eingesetzt werden.

Frage von Herr Weber

"Ist der Kleber, mit denen die Aufkleber auf den äpfeln befestigt sind, unbedenklich?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Der Klebstoff an den Obstaufklebern unterliegt der Verordnung über Materialien und Gegenstände, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Er ist lebensmittelecht und absolut unbedenklich. Denn Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, müssen generell so beschaffen sein, dass von ihnen keine Stoffe auf die Lebensmittel übergehen. Lässt sich ein Stoffübergang jedoch nicht gänzlich vermeiden, dann dürfen nur so geringe Mengen auf das Lebensmittel gelangen, dass sie die menschliche Gesundheit nicht gefährden. Zudem dürfen sie den Geschmack und die Zusammensetzung des Lebensmittels nicht beeinträchtigen.

Frage von Rita M.

"Warum wird der Fettgehalt von Käse manchmal als ‚Fett. i. Tr' angegeben und manchmal als absoluter Fettgehalt?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Die traditionelle Angabe Fett in der Trockenmasse (Fett i. Tr.) stammt noch aus der Nachkriegszeit. Damals war Milchfett ein knappes Gut, und viele Käsehersteller versuchten, aus wenig Fett möglichst viel Käse herzustellen. Dazu erhöhten sie den Wassergehalt des Käses. Per Gesetz wurde deshalb die Angabe des Fettgehaltes in Bezug auf die Trockenmasse vorgeschrieben, da diese unabhängig vom Wassergehalt ist. Dies ist bis heute erhalten geblieben.

Die Angabe des absoluten Fettgehalts ist erst in den letzten Jahren modern geworden. Denn viele Menschen achten heute darauf, nicht zu fett zu essen. Gerade bei fettreduziertem Käse wird gerne der absolute Wert angegeben, da dieser immer niedriger liegt, als der Fettgehalt in der Trockenmasse. Der absolute Fettgehalt gibt an, wie viel Fett tatsächlich in 100 g Käse steckt.

Um den Fettgehalt verschiedener Käsesorten zu vergleichen, kann man den Fettgehalt i. Tr. in den absoluten Fettgehalt umrechnen. Hier finden Sie die einige Formeln, mit denen sich der tatsächliche Fettgehalt errechnen lässt:

  • Frischkäse: Fett i.Tr. - Angabe mit 0,3 multiplizieren
  • Weichkäse: Fett i.Tr. - Angabe mit 0,5 multiplizieren
  • Schnittkäse: Fett i.Tr. - Angabe mit 0,6 multiplizieren
  • Hartkäse: Fett i.Tr. - Angabe mit 0,7 multiplizieren
Frage von Sina R.

"Enthalten Trockenfrüchte genauso viele Nährstoffe wie frisches Obst?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Trockenfrüchte enthalten im Vergleich zu frischem Obst weniger Wasser. Durch die Trock-nung gehen einige hitze- und wasserlösliche Vitamine verloren, die Verluste sind jedoch ins-gesamt gering. Aufgrund der starken Konzentration durch den Wasserentzug, weist Tro-ckenobst sogar einen höheren Nährstoffgehalt auf. Beispielsweise enthalten 100 g Trocken-pflaumen dreimal so viel Vitamin B2 wie frische Pflaumen. Allerdings ist bei Trockenobst auch der Energiegehalt sehr viel höher. Während 100 g frische Pflaumen rund 48 kcal haben, liefern getrocknete Pflaumen mit 222 kcal mehr als viermal so viel Energie.

Frage von Herr Flosene

"Worin besetht eigentlich der Unterschied zwischen den Weizenmehlen Type 405 und 1050?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Im Handel findet man verschiedene Mehlsorten mit unterschiedlichen Typenbezeichnungen. Die Typenbezeichnung gibt den Ausmahlungsgrad an. Je mehr Teile des ganzen Korns verwendet werden, desto höher ist die Typenzahl. Umso mehr Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe sind in dem Mehl enthalten.
Ermittelt wird die Zahl über den "Aschegehalt". Beim vollständigen Verbrennen des Mehls bleiben nur die Mineralstoffe übrig. Ein helles Weizenmehl der Type 405 enthält etwa 400 mg Mineralstoffe, ein Weizen-Vollkornmehl der Type 1600 dagegen
etwa 1,6 g.
Für Kuchen und Gebäck wird meist Weizenmehl der Type 405 verwendet, das sehr fein vermahlen ist. Es enthält vor allem Stärke und Gluten (Klebereiweiß) und hat dadurch sehr gute Backeigenschaften.

Weizenmehl der Type 1050 enthält 0,9 bis 1,2 g Mineralstoffe in der Trockenmasse. Es ist reicher an verdauungsfördernden Ballaststoffen, sowie wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. Grundsätzlich können aus dem Mehl der Type 1050 alle Arten von Teigen hergestellt werden. Es hat einen etwas intensiveren Geschmack als weißes Mehl und eine etwas dunklere Farbe.

Frage von Susanne D.

"Ich habe schon oft den Begriff Nährstoffdichte gelesen. Was bedeutet das?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Die Nährstoffdichte sagt aus, wie viele Nährstoffe ein Lebensmittel liefert, bezogen auf seinen Kaloriengehalt. Sie gibt also an, wie konzentriert die Nährstoffe vorliegen. Je mehr Nährstoffe bei möglichst wenig Kalorien, desto besser. Damit zeigt die Nährstoffdichte, wie wertvoll ein Lebensmittel für die Versorgung mit Nährstoffen ist.
Lebensmittel mit einer geringen Nährstoffdichte sind beispielsweise Eis, Schokolade oder Kuchen. Hier spricht man auc von so genannten "leeren Kalorien". Solche Lebensmittel enthalten wenig wertvolle Nährstoffe im Verhältnis zur aufgenommenen Energiemenge.
Eine hohe Nährstoffdichte besitzen beispielsweise Obst und Gemüse. Sie liefern viele wertvolle Nährstoffe, haben aber gleichzeitig nur wenige Kalorien. Für eine ausgewogene und gesunde Ernährung sollten Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte bevorzugt werden.
Errechnet wird die Nährstoffdichte, indem der Gehalt eines Nährstoffes ins Verhältnis zum Energiegehalt gesetzt wird: Nährstoffdichte = Nährstoffgehalt / Energiegehalt

Frage von Anneliese L.

"Gibt es einen Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Umgangssprachlich wird in Deutschland der Begriff "Marmelade" für fast alle Fruchtaufstriche verwendet. Nach dem früheren Lebensmittelrecht bestand der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre darin, dass in der Konfitüre noch Fruchtstücke erkennbar sein mussten. Dies hat sich jedoch mit Inkrafttreten der Konfitürenverordnung von 1982 geändert. Der Anteil an Fruchtstücken ist mittlerweile kein Unterscheidungskriterium mehr. Als Marmelade werden jetzt nur noch Fruchtaufstriche aus Zitrusfrüchten bezeichnet. Durch diese Abgrenzung sollen Verwechslungen im englischsprachigen Raum vermieden werden. Dort wird der Begriff "marmelade" traditionell für die britische Bitterorangenmarmelade verwendet. Jetzt ist der Begriff europaweit nur noch Aufstrichen aus Zitrusfrüchten vorbehalten. Frucht-aufstriche aus anderen Früchten heißen dagegen offiziell Konfitüren.

Frage von Ina R.

"Ich habe Eier gekauft und in jedem Ei Doppeldotter gefunden. Wie kommt das zustande?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Befinden sich in einem Ei zwei Eidotter, ist dies nicht bedenklich, sondern ein völlig natürliches Phänomen. Es sind einfach zwei Ei-Follikel des Huhns zum gleichen Zeitpunkt in die Gebärmutter gelangt. Dort wurden sie zusammen von einer Kalkschicht umschlossen. Somit entdecken wir beim Aufschlagen der Eier in der Pfanne plötzlich zwei Dotter – ein Doppelei. Dies passiert häufig bei jungen Hennen, die gerade mit dem Legen begonnen haben. Nach einer gewissen Zeit reguliert sich dies und es werden normale Eier gelegt.

rage von Herr Salbach

"H-Milch verdirbt nach dem öffnen genauso schnell wie Frischmilch, obwohl sie höher erhitzt wird. Warum ist dies so?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

H-Milch (ultrahocherhitzte Milch) ist ungeöffnet bei Raumtemperatur mehrere Monate haltbar. Denn die Ultrahocherhitzung auf 140-150 °C tötet nahezu alle Mikroorganismen in der Milch. Nach dem öffnen kommt H-Milch jedoch durch die Luft wieder mit Mikroorganismen, die den Verderb verursachen, in Berührung. Deshalb ist H-Milch nach dem öffnen ebenso empfindlich wie Frischmilch und muss wie Frischmilch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie sollte wie Frischmilch innerhalb von 1-3 Tagen verbraucht werden.

Frage von Frau Weidrich

"Was ist Limquats für eine Frucht?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Limquats sind eine Kreuzung aus Limetten und Kumquats. Sie gehören zu den Zitrusfrüchten und wachsen auf hohen, dornigen Sträuchern. Ziel der Kreuzung war es, die Kälteempfindlichkeit der Limetten zu vermindern. Zudem sind Limquats weniger sauer als Limetten. Bei den Limquats handelt es sich um 3 bis 5 cm große, eiförmige Früchte mit einer glatten gelben bis grünlichen Schale. Sie werden wie Kumquats mit der Schale gegessen. Die Früchte schmecken saftig und zeichnen sich durch einen leicht säuerlichen, erfrischenden Geschmack aus. Man kann sie roh verzehren aber auch für Salate, Konfitüren oder Cocktails verwenden.

Frage von Eric v. St.

"Warum färbt sich das Eidotter bei sehr lange gekochten Eiern grün-bläulich?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Beim Kochen verändert sich die Struktur der Proteine (Eiweiße) im Ei. Dies zeigt sich zunächst daran, dass das Weiße im Ei fest wird. Doch auch das gelbe Eidotter enthält Proteine (Eiweiße), sogar mehr als das Weiße im Ei. Werden Eier zu lange gekocht, färbt sich das Dotter grün-bläulich. Ursache dafür sind schwefelhaltigen Aminosäuren, die kleineren Bausteine der Proteine (Eiweiße). Durch die lange Kochzeit entsteht aus diesen Aminosäuren Schwefelwasserstoff. Der reagiert mit dem im Ei enthaltenen Eisen zu Eisensulfid, was dem Eidotter die grün-bläuliche Färbung verleiht.

Frage von Herr R.

"Kann man in der Schwangerschaft Heringsfilets in Tomatensauce bedenkenlos verzehren?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Zum vorsorglichen Schutz der Gesundheit wird Schwangeren empfohlen, keinen rohen Fisch zu verzehren. Ebenso wie andere rohe Lebensmittel kann nicht erhitzter Fisch möglicherweise Krankheitserreger wie Listerien, Toxoplasmose oder Botulismus übertragen – ein zu großes Gesundheitsrisiko für Mutter und Kind. Andererseits liefert Fisch wichtige Nährstoffe wie hochwertiges Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Insofern sollten auch Schwangere die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) berücksichtigen und ein bis zwei mal pro Woche Fisch essen.

Hierzu sollte der Fisch jedoch sorgfältig ausgewählt werden und hygienisch einwandfrei sein. Für Schwangere eignet sich am besten gut durcherhitzter Fisch. Hierzu zählen neben ausreichend gekochten Fischmahlzeiten auch Fischdauerkonserven wie Hering in Tomatensauce oder Makrele in öl.

Frage von Laura F.

"Wie sollte man öle am Besten lagern?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Die Lagerung eines öls wirkt sich maßgeblich auf die Qualität aus. Unter Einfluss von Licht kommt es zur oxidativen Zersetzung des öls, wobei vor allem das lichtempfindliche Vitamin E abgebaut wird. Deshalb sollten öle generell kühl und dunkel gelagert werden. Am besten eignet sich eine dunkle Speisekammer mit einer Temperatur zwischen 12-16 °C. öle in original verschlossenen Flaschen halten sich bei richtiger Lagerung 6 bis 12 Monate. Geöffnete Flaschen sollten innerhalb von 8 bis 10 Wochen verbraucht werden.

Frage von Emily P.

"Wie kann man am Besten erkennen, ob Eier noch frisch sind?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

um von außen zu erkennen, ob Eier noch frisch sind, gibt es ein altbewährtes Hilfsmittel: Das Eier einfach in eine mit Wasser gefüllte Schüssel legen. Bleibt es flach am Grund der Schüssel liegen, ist das Ei noch ganz frisch. Ist es bereits einige Tage alt, liegt es am Boden, nur die Spitze steht leicht nach oben. Steht es fast senkrecht, ist es etwa 2-3 Wochen alt und sollte schnell verbraucht werden. Schwimmt das Ei an der Oberfläche, ist es bereits zu alt und sollte nicht mehr verzehrt werden. Ursache für diese Veränderungen ist die Wasserverdunstung aus dem Inneren des Eies. Je länger ein Ei gelagert wird, desto mehr Wasser verdunstet und desto größer wird die Luftblase am Ende des Eies.

Auch die Lösbarkeit der Schale ist ein gutes Indiz für die Frische von Eiern. Bei ganz frischen Eiern lässt sich die Schale sehr schlecht entfernen, häufig nur unter Beschädigung des gekochten Eiweißes. Ist es etwa 4 Tage alt, kann man die Schale leicht abpellen.

Frage von Herr Rehbold

"Kann man Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehren?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist eine von dem Hersteller empfohlene Aufbrauchfrist. Bis zu diesem Zeitpunkt garantiert der Hersteller, dass das Lebensmittel bei sachgerechter Lagerung seine spezifischen Eigenschaften beibehält, wie beispielsweise Geschmack, Geruch, Konsistenz, Farbe etc.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt jedoch nur für original verschlossene Verpackungen. Ist eine Verpackung bereits geöffnet worden, kann das Lebensmittel mit Sauerstoff, Feuchtigkeit oder Mikroorganismen in Berührung kommen und möglicherweise schon früher verderben.

Andererseits sind ungeöffnete Lebensmittel häufig auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums noch verzehrbar, denn das Datum gibt ja die Mindesthaltbarkeit an. Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch oder Fisch tragen dagegen ein Verbrauchsdatum. Ist ein Lebensmittel mit der Angabe "verbrauchen bis ..." versehen, sollte es nach Ablauf dieses Datum nicht mehr verzehrt werden, da es zu einer gesundheitlichen Gefährdung kommen kann.

Frage von Frah Lahmeyer

"Ist Honig gesünder als Zucker?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Früher war Honig das einzige Süßungsmittel und galt lange Zeit als besonders kostbar. Heute ist Honig ein Süßungsmittel neben vielen anderen, das wegen seines vielfältigen Geschmacks gerne verwendet wird. Zudem ist Honig als Brotaufstrich beliebt.

Honig besteht zu 70 Prozent aus Invertzucker, einem Gemisch aus Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fructose). Hinzu kommen bis zu 20 Prozent Wasser. In 100 g Honig sind nur 0,2 g Mineralstoffe enthalten. Bei unerhitztem Honig kommen noch 0,3 g Enzyme und Spuren von Vitaminen wie die B-Vitamine Thiamin, Riboflavin, Niacin und Vitamin C hinzu.

Die enthaltenen Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen sind so gering, dass diese keinen wesentlichen Beitrag zur Deckung des Nährstoffbedarfs leisten. Zudem besitzt Honig mit 325 kcal/ 100 g auch einen hohen Energiegehalt. Im Hinblick auf die Kariesprophylaxe bietet Honig keine Vorteile gegenüber Zucker. Interessant sind möglicherweise Enzyme und Inhibine, die für gesundheitliche Wirkungen des Honigs verantwortlich gemacht werden. Dennoch ist und bleibt Honig ein süßer Genuss, der nur in kleinen Mengen gut tut.

Frage von Frank T.

"Ist an der alten Kühlschrankweisheit etwas dran, dass man Spinat nicht wieder aufwärmen darf?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Spinat enthält von Natur aus vergleichsweise viel Nitrat. über diesen Nährstoff wird die Pflanze während des Wachstums mit ausreichend Stickstoff versorgt. Das Nitrat kann allerdings während der Lagerung von Mirkoorganismen in Nitrit umgewandelt werden. Nitrit kann jedoch die Sauerstoffversorgung von Säuglingen und Kleinkindern beeinträchtigen. Deshalb sollten Säuglinge keinen Spinat verzehren und Kleinkinder aufgewärmten Spinat vermeiden.

Erwachsene können Spinat auch in aufgewärmter Form verzehren, da bei gesunden Erwachsenen Nitrit den Sauerstofftransport im Blut nicht beeinträchtigt. Achten Sie darauf, nitratreiches Gemüse wie Spinat nach dem Garen nicht warm zu halten. Kühlen Sie die Reste schnell ab und lagern Sie sie abgedeckt im Kühlschrank.

Frage von Frau Kleinschmidt

"Bei Fleisch- und Wurstwaren, aber auch bei Käse und anderen Lebensmitteln findet man auf der Verpackung manchmal den Hinweis "unter Schutzatmosphäre verpackt". Was bedeutet das?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Der Hinweis "unter Schutzatmosphäre verpackt" auf Verpackungen weißt darauf hin, dass in die Verpackung eine veränderte Gaszusammensetzung eingeleitet wurde, die gegenüber der normalen Luftatmosphäre abweicht. Diese Atmosphäre ist für den Menschen völlig unbedenklich. Als Schutzatmosphäre werden je nach Art des Lebensmittels Mischungen aus Kohlendioxid, Stickstoff oder Sauerstoff verwendet, um die Haltbarkeit der verpackten Produkte zu verlängern.

Solche Verpackungen werden oftmals für Lebensmittel verwendet, die nicht vakuumiert werden können. Ideal ist eine Schutzgasverpackung beispielsweise für Wurst in Scheiben, da die einzelnen Scheiben darin nicht verkleben, wie es bei einer Vakuumverpackung der Fall wäre. Das Schutzgas verlangsamt das Wachstum von Keimen und stützt zusätzlich die Verpackung. Dies gewährleistet eine hygienische Verarbeitung und eine lange Haltbarkeit der Produkte.

Frage von Frau Baumann

"Ich habe kürzlich auf einem Honigglas folgenden Hinweis gelesen: "Honig ist ein Naturprodukt und nicht für die Ernährung von Säuglingen und Kindern unter 12 Monaten geeignet.", warum kann Honig für kleine Kinder problematisch sein?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Dieser Hinweis wird auf Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung häufig auf Honiggläsern angebracht. Grund dafür ist, dass naturbelassene Lebensmittel wie Honig das Bakterium Clostridium botulinum enthalten können. Für Erwachsene mit ausgereiftem Darm ist dies in kleinen Mengen harmlos. Der Magen-Darmtrakt von Säuglingen und kleinen Kindern ist jedoch noch nicht vollständig entwickelt. So kann sich der Erreger im Darm vermehren. Das produzierte Botulinumgift löst bei Kindern unter einem Jahr eine schwere Krankheit aus, den so genannten Säuglingsbotulismus. Die Krankheit äußert sich in starker Verstopfung und Lähmungserscheinungen und kann zum Tod führen. Durch Erhitzen wird der Erreger abgetötet. Dies zerstört jedoch auch viele wertvolle Bestandteile des Honigs.

Frage von Susanne P.

"Können Sie mir sagen welche Früchte beim Lagern reifer werden und welche nicht?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Manche Obst- und Gemüsesorten reifen nach der Ernte weiter. Bei anderen wird der Reifungsprozess mit der Ernte beendet. Sie entwickeln auch bei längerer Lagerung nicht mehr ihre sortentypische Farbe und das reife Aroma.

Nachreifendes Obst und Gemüse:
äpfel, Aprikosen, Avocados, Bananen, Birnen, Feigen, Guaven, Heidelbeeren, Honigmelonen, Kiwis, Mangos, Nektarinen, Pfirsiche, Papayas, Passionsfrüchte, Pflaumen, Tomaten, Wassermelonen

Nicht nachreifendes Obst und Gemüse:

Ananas, Auberginen, Brombeeren, Clementinen, Erdbeeren, Gemüsepaprika, Granatäpfel, Grapefruits, Gurken, Himbeeren, Kirschen, Limetten, Limonen, Litschis, Mandarinen, Orangen, Trauben, Zitronen

Auch Blattgemüse (Salat, Spinat etc.), Stängelgemüse (Porree, Staudensellerie etc.), Wurzelgemüse (Möhren, Radieschen etc.), alle Kohlsorten, Kürbisse und Zucchini reifen nicht nach.

Tipp: Manche Früchte scheiden das Reifungshormon Ethylen aus. Es hilft nachreifenden Obst- und Gemüsesorten beim Reifwerden. Zu den starken Ethylenausscheidern gehören insbesondere äpfel aber auch Aprikosen, Birnen, Nektarinen, Pfirsiche und Pflaumen. Haben Sie zum Beispiel nicht ganz reife Bananen oder Kiwis, lagern Sie diese am besten neben äpfeln, Birnen oder anderen Ethylenausscheidern.

Frage von Herrn Schweickart

"Bei mir wurde vor kurzen Diabetes diagnostiziert, darf ich als Imker und Honigliebhaber nun noch Honig essen?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Früher war Honig für Diabetiker tabu. Heute dürfen auch Diabetiker Honig in kleinen Mengen essen. Honig besteht zu 80 Prozent aus Zuckerbausteinen. Im Gegensatz zu Haushaltszucker enthält Honig jedoch mehr Fructose (Fruchtzucker). Dieser ist für Diabetiker etwas günstiger, da er langsamer ins Blut übergeht. Bei Honigen, die lange flüssig bleiben, wie beispielsweise Akazienhonig ist der Fruchtzuckeranteil besonders hoch. Beim Genuss von Honig sollten Diabetiker Maß halten und die Blutzuckerwerte beobachten. Am besten sprechen Sie die erlaubte Menge an Honig mit einem Arzt oder Ernährungsberater ab.

Frage von Peter H.

"Ich habe schon häufiger den Begriff "Antioxidantien" gelesen, was verbirgt sich dahinter und wie wirken diese?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Als Antioxidantien bezeichnet man Substanzen, die Oxidationen verhindern. Alltägliches Beispiel: Ein angeschnittener Apfel wird durch Luftzufuhr braun. Verhindern lässt sich diese Oxidation durch Zitronensaft. Als Antioxidans wirkt hier das Vitamin C im Saft.

Bei chemischen Reaktionen mit Sauerstoff (Oxidationen) entstehen häufig aggressive Sauerstoffverbindungen, so genannte Freie Radikale. Sie sind extrem reaktionsfreudig und können Zellen und Erbinformationen schädigen. Antioxidantien schützen unsere Körperzellen vor diesen Oxidationsprozessen und werden deshalb auch "Radikalfänger" genannt.

Zu den wichtigsten Antioxidantien gehören die Vitamine A, C und E, Beta-Carotin sowie der Mineralstoff Selen. Gemeinsam bilden sie ein komplexes antioxidatives Schutzsystem. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, mit Vollkorngetreide, pflanzlichen ölen und Nüssen sowie Fleisch, Fisch und Eiern liefert reichlich Antioxidantien.

Frage von Herr Wolf

"Schon meine Oma hat immer gesagt, dass Hühnersuppe bei Erkältungen hilft, stimmt das wirklich?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Tatsächlich scheint Hühnersuppe bei Erkältungen zu helfen. Forscher der Universität Nebraska konnten nachweisen, dass Hühnersuppe auf Zellkulturen entzündungshemmend wirkt. Diese Wirkung fand sich sowohl bei frisch gekochter Suppe als auch bei Fertigprodukten. Man nimmt an, dass sowohl das Hühnerfleisch als auch das mitgekochte Gemüse für die Wirkung verantwortlich sind.

Zugleich liefert Hühnersuppe viel Flüssigkeit. Die ist wichtig, um Schleimhäute feucht zu halten und Erkältungsviren aus dem Körper zu schleusen. Erstaunlicherweise lässt Hühnersuppe die Schnupfensekrete besser abfließen als heißes Wasser. Dafür werden Aromastoffe aus der Suppe verantwortlich gemacht.

Zugleich erhöht der aufsteigende Dampf die Temperatur in der Nase, ähnlich wie beim Inhalieren. Dadurch können sich die Viren schlechter vermehren. Nicht zuletzt sorgt eine warme Suppe für ein behagliches Wohlgefühl, das die Gesundung zusätzlich fördert.

Frage von Lisa

"Eine Freundin hat mir empfohlen, zum Abnehmen nur Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu essen. Können Sie mir sagen was das bedeutet?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Der glykämische Index (GI) gibt an, wie sich der Verzehr eines kohlenhydratreichen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel auswirkt. Ein hoher glykämischer Index steht für einen starken Anstieg des Blutzuckers nach der Mahlzeit. Ursprünglich wurde der glykämische Index für die Ernährung bei Diabetes entwickelt, da ein schneller Blutzucker-Anstieg Diabetikern Probleme bereitet. Inzwischen wird der Index jedoch auch bei verschiedenen Diäten verwendet.

Für die Anwendung in der täglichen Ernährung ist der glykämische Index allerdings nicht sehr gut geeignet. GI-Tabellen für Lebensmittel können höchstens grobe Anhaltswerte liefern. Wie stark der Blutzuckerspiegel tatsächlich ansteigt, hängt keineswegs nur vom einzelnen Lebensmittel ab. Entscheidend ist auch, wie das Lebensmittel verarbeitet und zubereitet wird und mit welchen anderen Lebensmitteln es verzehrt wird. Die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel unterscheidet sich zudem von Person zu Person und ändert sich sogar bei derselben Person.

Glyx-Diäten gehen davon aus, dass Lebensmittel mit hohem glykämischen Index die Entstehung von Hunger verzögern und so beim Abnehmen helfen. Hier gibt es widersprüchliche Studien. Zu beachten ist jedoch, dass fettreiche Lebensmittel häufig einen hohen GI haben, jedoch sehr viele Kalorien liefern. Zudem sollte nicht auf gesunde Lebensmittel mit niedrigem GI, wie beispielsweise Getreide oder Kartoffeln verzichtet werden, da diese wichtige Vitamine liefern.

Frage von Frau Malian

"Besteht eigentlich ein Unterschied zwischen weißem und braunem Zucker, und ist brauner Zucker gesünder?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Chemisch betrachtet besteht unser Haushaltszucker aus reiner Saccharose. Das ist ein Zweifachzucker, der sich aus Glucose und Fructose zusammensetzt. Ursprünglich wurde Zucker aus Zuckerrohr gewonnen. Heute stammt der in Europa hergestellte Zucker überwiegend aus der Zuckerrübe. Chemisch sind beide absolut gleichwertig.
Schneeweißer Zucker bildet die letzte Stufe der Raffinierung. Wird der zuckerhaltige Saft aus den Pflanzen gewonnen, enthält dieser zunächst noch diverse Begleitstoffe. Nach dem Eindicken entsteht zunächst brauner Zucker. Anteile von Melasse sorgen für die dunkle Farbe. Um schneeweißen Zucker zu erhalten, werden die Melassereste durch Raffinieren entfernt.
Die Melasse enthält aromatische Substanzen, Eiweiße, sowie Mineralstoffe und B-Vitamine. Der Anteil im braunen Zucker ist jedoch so gering, dass dies keine ernährungsphysiologische Bedeutung hat. Brauner Zucker wird wegen seines Aromas von manchen Konsumenten bevorzugt. Wer den reinen Geschmack von weißem Zucker lieber mag, kann ebenso gut diesen verwenden. In Maßen natürlich, denn sowohl brauner als auch weißer Zucker liefern zwar Energie, jedoch keine nennenswerten weiteren Nährstoffe.

Frage von Herrn Müller

"Kann ich die Schale von Bio- Zitronen mitverzehren?"

Ihre real,- Expertin Klaudia Kekic

Bio-Produkte zeichnen sich dadurch aus, dass sie aus kontrolliert ökologischer Produktion stammen. Bei ihrer Herstellung wird auf den Einsatz von chemischen und synthetischen Pflanzenschutzmittel verzichtet. Es werden ausschließlich organische Düngungsmittel eingesetzt. Bei Bio-Zitrusfrüchten ist die Behandlung mit Konservierungsstoffen wie auch mit künstlichen Wachsen nicht erlaubt. ökologische Zitrusfrüchte dürfen höchstens mit natürlichen Wachsen behandelt werden. Dies muss jedoch auf dem Etikett gekennzeichnet werden. Aus diesen Gründen können Sie Bio Zitronen unbedenklich mit Schale verzehren oder zum Kochen und Backen verwenden.

Frage von Frau Fielde

"Vor allem auf Joghurtbechern liest man immer öfter die Bezeichnungen "probiotisch" und "prebiotisch". Frau Fielde fragt, was das eigentlich bedeutet und worin der Unterschied besteht?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Die Bezeichnungen "probiotisch" und "prebiotisch" weisen auf gesundheitsfördernde Zusätze hin, welche die Darmflora verbessern. So sollen sie beispielsweise die Verdauung regulieren, das Immunsystem stärken oder das Allergierisiko senken.

Der Hinweis "probiotisch" bedeutet, dass dem Lebensmittel spezielle Mikroorganismen zugesetzt wurden. In der Regel handelt es sich dabei um besonders widerstandsfähige Milchsäurebakterien, die lebend und aktiv in den Darm gelangen. Dort bringen sie die Darmflora in ein gesundes Gleichgewicht und verdrängen unerwünschte Bakterien. So verhindern, beziehungsweise verkürzen sie nachweislich Durchfallerkrankungen. übrigens: Da Probiotika nur kurz im Körper verweilen, müssen sie täglich aufgenommen werden, um positiv auf die Darmflora zu wirken.

Ist ein Lebensmittel als "prebiotisch" gekennzeichnet, sind darin Substanzen enthalten oder zugesetzt worden, die gleich doppelt wirken. Meist handelt es sich um eine bestimmte Gruppe von Ballaststoffen. Diese dienen einerseits den nützlichen probiotischen Bakterien als Nahrung und tragen dadurch zu ihrer Vermehrung bei. Zudem entstehen beim Abbau der Prebiotika Säuren und weitere Stoffe, die krank machende Bakterien in Schach halten.

Frage von Herrn Monter

"Als naturbelassenes Süßungsmittel ist Honig sehr beliebt. Herr Monter möchte wissen: Stimmt es, dass Honig gesünder ist als Zucker?"

Ihre real,- Expertin Klaudia Kekic

Chemisch gesehen besteht auch Honig zu 80 Prozent aus Zucker. Somit unterscheidet er sich nicht wesentlich von seinem weißen Kollegen. Der Kaloriengehalt des Honigs liegt mit 325 kcal etwas niedriger als Zucker mit 400 kcal.

Im Gegensatz zu Zucker enthält Honig etwas mehr Wasser, Eiweißstoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Die Menge an Vitaminen und Mineralstoffen ist jedoch recht gering. In vernünftigen Mengen genossen, kann Honig nicht zur Vitaminversorgung beitragen. Interessanter sind die Eiweiße. Honig enthält verschiedene Enzyme, denen eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird. Ihr Gehalt schwankt jedoch stark, je nachdem, wann und wo die Bienen den Nektar gesammelt haben. Vorsicht ist geboten beim Erhitzen von Honig, denn die Enzyme werden bei über 40 Grad Celsius zerstört.

Traditionell ist Honig als Hausmittel beliebt. So sollen Tee oder heiße Milch mit Honig bei Halsschmerzen und bei Schlafproblemen helfen. Gerne werden auch Haut, Haare oder spröde Lippen mit Honig gepflegt. Möglicherweise sind die Enzyme für manche Wirkungen verantwortlich.

Zahnfreundlicher ist Honig nicht, er begünstigt sogar eher als Zucker die Entstehung von Karies. Schließlich bleibt er aufgrund seiner klebrigen Konsistenz länger an und zwischen den Zähnen haften. Honig ist und bleibt ein Süßungsmittel, das in Maßen genossen werden sollte. Er bietet höchstens einen kleinen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen. Aber der vielfältige Geschmack ist allemal eine süße Sünde wert!

Frage von Frau Meier

"Bei mir wurde Diabetes Typ 2 festgestellt. Worauf muss ich nun beim Essen achten?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Liebe Frau Meier,
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselstörung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Bei Typ 2-Diabetes wird Insulin verzögert ausgeschüttet und ist nur eingeschränkt wirksam. Insulin ist für den Transport von Zuckerbausteinen aus dem Blut in das Gewebe zuständig. Fehlt es, steigt der Blutzuckerspiegel.
Die Neigung zu Diabetes ist erblich bedingt. Für die Entwicklung der Krankheit ist jedoch der Lebensstil entscheidend. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen fettreiche Ernährung, übergewicht und Bewegungsmangel.
Ziel jeder Diabetesbehandlung ist die weitgehende Normalisierung des gestörten Stoffwechsels, um die Entwicklung akuter und chronischer Komplikationen zu verhindern und eine möglichst hohe Lebensqualität zu erreichen.
Hier finden Sie einige Empfehlungen für die Ernährung bei Diabetes:

  • Versuchen Sie ein normales Körpergewichtes (Body-Mass-Index BMI von 18,5-24,9 kg/m2) anzustreben oder zu erhalten
  • Begrenzen Sie die Zufuhr von Fett auf 30-35% der täglichen Energiezufuhr.
    Wünschenswert ist folgende Fettsäurezusammensetzung:
    -Gesättigte Fettsäuren: 7-10%
    -Einfach ungesättigte Fettsäuren: 10-20%
    -Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 7-10%
    Dies erreichen Sie am besten, indem Sie fettreiche Lebensmittel durch magere ersetzen und tierische Fette (Sahne, Butter, Wurst, Käse) gegen pflanzliche Fette (z.B. Raps- oder Olivenöl) austauschen. Verzichten Sie möglichst auf gehärtete Fette (trans-Fettsäurengehalt).
  • Die Cholesterinzufuhr sollte unter 300mg pro Tag liegen.
  • Kohlenhydrate sollten 45-60% der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Bevorzugen Sie dabei vor allem Lebensmittel mit einem hohen Ballaststoffgehalt und/oder einem niedrigen glykämischen Index.
  • Steigern Sie Ihre Ballaststoffzufuhr langsam auf mindestens 30 g pro Tag
  • Erstrebenswert ist es, 10-20% der Energiezufuhr in Form von Eiweiß aufzunehmen.
  • Alkoholischen Getränken sollten Sie möglichst nur in Verbindung mit Mahlzeiten aufnehmen (Gefahr der Unterzuckerung).
Frage von Marion M. 68 Jahre

"Wie kann ich mich in meinem Alter gesund ernähren und allgemein fit halten?"

Ihre real,- Expertin Klaudia Kekic

Liebe Frau K,
mit zunehmendem Alter ist es besonders wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten und sich fit zu halten. So können Sie lange aktiv bleiben und altersbedingte Erkrankungen vermeiden oder zumindest hinauszögern.

Im Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel. Dadurch braucht der Körper weniger Energie. Gleichzeitig benötigt er jedoch viele Nährstoffe. Eine nährstoffreiche und kalorienarme Ernährung ist ideal. Essen Sie möglichst viel Gemüse und Obst sowie Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte sowie mageres Fleisch und Fisch. Im hohen Alter und bei bestimmten Krankheiten kann es erforderlich sein, auf bestimmte Nährstoffe besonders zu achten. Problematisch ist häufig die Versorgung mit Calcium und Vitamin D. Milchprodukte und fettreicher Seefisch sind gute Quellen für diese Nährstoffe.

Eine Ursache für das Altern ist die Zerstörung von Zellstrukturen durch so genannte freie Radikale. Sie entstehen durch normale Stoffwechselprozesse im Körper und werden durch Umweltgifte oder Rauchen zugeführt. Antioxidantien in der Nahrung schützen vor den aggressiven Freien Radikalen. Die bekanntesten Antioxidantien sind Beta-Carotin, Vitamin C und Vitamin E. Sie sind reichlich in frischem Gemüse und Obst enthalten.
Ein weiterer Baustein zur Gesundheit im Alter ist regelmäßige Bewegung. Sie stärkt die Muskeln und die Festigkeit der Knochen. Ideal sind Ausdauersportarten wie Walken, Schwimmen oder auch Golf spielen. Aber auch Alltagsbewegungen wie Treppen steigen, Hausputz oder Spaziergänge tragen zur allgemeinen Fitness bei.

Im Alter sind die Empfehlungen zur ausgewogenen Ernährung besonders wichtig:

  • Regelmäßig frisches Obst und Gemüse ("5 am Tag")
  • Ausreichend Ballaststoffe (z.B. durch Vollkornprodukte)
  • Verwendung von pflanzlichen ölen mit einem guten Fettsäure-Verhältnis (z.B. Raps- oder Olivenöl)
  • Mäßiger Verzehr von Fleisch (ca. 3 mal pro Woche)
  • Mindestens einmal in der Woche Fisch essen
  • Auf eine ausreichende Bewegung (30 min täglich) achten!
  • Viel Flüssigkeit trinken, etwa 2 Liter pro Tag! (Wasser, verdünnte Fruchtsäfte oder Tee)

Die oben genannte "5 am Tag" Regel mit Obst- und Gemüse ist z. B. leicht zu erreichen. Eine Portion entspricht etwa einer Hand voll. Dabei sollten am Tag zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse verzehrt werden. Ein Obst- oder Gemüsesaft aus 100% Frucht kann schon eine Portion ersetzen.

Detaillierte Informationen finden Sie im Beitrag "Gesund alt werden".

Frage von Susanne S.

"Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE empfiehlt, täglich 30 Gramm Ballaststoffe aufzunehmen. Warum brauchen wir Ballaststoffe und wie schaffe ich es, genügend Ballaststoffe zu essen?"

Ihre real,- Expertin Klaudia Kekic

Liebe Frau S,

Ballaststoffe sind pflanzliche Fasern, die unser Verdauungssystem nicht abbauen kann. Sie haben dennoch viele positive Wirkungen für Verdauung und Gesundheit.

  • Ballaststoffe quellen im Magen-Darm-Trakt auf und machen satt, ohne Kalorien zu liefern.
    Durch die Dehnung der Darmwand regen Ballaststoffe die Verdauung an.
  • Ballaststoffe binden Giftstoffe im Darm und sorgen dafür, dass diese ausgeschieden werden.
  • Zudem binden lösliche Ballaststoffe Cholesterin und helfen damit, den Cholesterinspiegel zu senken.
  • Auch der Blutzuckerspiegel wird durch Ballaststoffe positiv beeinflusst, da Zuckerbausteine langsamer ins Blut übergehen.
  • Den Bakterien im Darm dienen Ballaststoffe als Nahrung. So sorgen sie dafür, dass sich nützliche Darmbakterien vermehren.
  • Weiterhin senken Ballaststoffen höchstwahrscheinlich das Krebsrisiko, insbesondere in Bezug auf Dickdarmkrebs.

Zu den Ballaststoffen gehört eine Vielzahl unterschiedlicher Stoffe: Zellulose, Pektin, Lignin, Agar-Agar sowie Pflanzengummis und Pflanzenschleime. Sie haben unterschiedliche Eigenschaften. Ballaststoffe aus Vollgetreide sind in der Regel nicht wasserlöslich und werden von Bakterien kaum abgebaut. Sie sind für eine normale Darmtätigkeit unentbehrlich. In ausreichender Menge schützen sie vor Verstopfung, Hämorrhoiden und wahrscheinlich vor Darmkrebs. Ballaststoffe aus Gemüse, Obst und Kartoffeln hingegen sind überwiegend löslich und werden von Bakterien abgebaut. Sie beeinflussen den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel positiv und können ebenso vor Darmkrebs schützen.

So erreichen Sie die empfohlene Menge von 30 g Ballaststoffen pro Tag:

Lebensmittel

Ballaststoffe in g

3 Scheiben Vollkornbrot (150 g)

13,0

3 Kartoffeln (250 g)

6,0

1 Portion Blumenkohl (200 g)

6,0

1 große Karotte (100 g)

3,5

1 Portion Feldsalat (75 g)

1,4

1 Apfel (150 g)

3,0

1 Portion Beerenobst (150 g)

1,2

Ballaststoffaufnahme gesamt:

34,1

Vollkorngetreide, Gemüse und Obst sowie Hülsenfrüchte enthalten besonders viele Ballaststoffe. Mit Vollkornbrot und fünf Portionen Gemüse und Obst pro Tag ist die Empfehlung von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag gut zu erreichen. Wer bisher nur wenig Ballaststoffe verzehrt hat, sollte seine Ernährung langsam umstellen, um Blähungen zu vermeiden. Meistens werden Ballaststoffe aus gekochten Nahrungsmitteln besser vertragen als aus rohen. Bei ballaststoffreicher Ernährung ist es wichtig, viel zu trinken. Denn Ballaststoffe binden Wasser und können ihre positive Wirkung nur mit ausreichend Flüssigkeit voll entfalten.

Frage von Herr Kern

"Immer häufiger hört und liest man von der Regel "5 am Tag". Was hat es damit auf sich?"

Ihre real,- Expertin Sarah Wingensiefen

Hallo Herr Kern,
Mit "5 am Tag" ist gemeint, dass man jeden Tag fünf Portionen Obst und Gemüse essen sollte - am besten drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Eine Portion entspricht ungefähr einer Hand voll.
Wissenschaftliche Studien zeigen: Wer viel Obst und Gemüse isst, kann das Risiko für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Aus diesem Grund empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 650 g Obst und Gemüse pro Tag. Diese Menge wird jedoch von den meisten Deutschen nicht erreicht. Deshalb gibt es die Kampagne "5 am Tag".

So schaffen Sie "5 am Tag":

  • Starten Sie den Tag mit einem Glas Saft (100% Frucht).
  • Schnippeln Sie frisches Obst in Ihr Müsli.
  • Nehmen Sie als Zwischenmahlzeit klein geschnittenes Obst oder Gemüse mit zur Arbeit.
  • Essen Sie mittags einen großen Salat oder wählen eine üppige Gemüsebeilage.
  • Wie wäre es am Nachmittag mit einem bunten Obstteller?
  • Reichen Sie zum Abendbrot aufgeschnittenes Gemüse oder einen kleinen Salat.
  • Knabbern Sie abends vor dem Fernseher mal Gemüsesticks mit einem leckeren Dipp.

Wenn Sie keine Zeit zum Schnippeln haben:
Tiefkühlgemüse macht weniger Arbeit und enthält auch viele wertvolle Vitamine.
Im Kühlregal gibt es fertige Salatmischungen. Sie sollten allerdings frisch verzehrt und nicht lange gelagert werden, da sich in geschnittenen Salaten Keime schnell vermehren.
Ein bis zwei Portionen am Tag können durch ein Glas Obst- oder Gemüsesaft ersetzt werden. Wichtig ist jedoch, dass es sich um reinen Saft handelt. Nur bei der Bezeichnung "Saft" beträgt der Fruchtanteil 100%. Dagegen enthält Nektar neben dem Fruchtanteil noch Zucker und Wasser. Eine leckere Alternative zum Saft bieten auch die neuen trinkbaren Obstmahlzeiten aus dem Kühlregal, oft Smoothies genannt.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website der Initiative "5 am Tag" unter www.5amtag.de

Frage von Wilhelm M.

"Der Arzt hat bei einen zu hohen Cholesterinspiegel bei mir festgestellt. Nun möchte ich wissen, worauf ich zukünftig bei der Ernährung achten muss."

Ihre real,- Expertin Klaudia Kekic

Hallo Herr M.,

Bei einem erhöhten Cholesterinspiegel sollten Sie auf eine vollwertige und ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten achten.

Besonders wichtig ist die Menge und Zusammensetzung der Fette in Ihrer Nahrung. Generell sollten Sie fettreiche Speisen reduzieren. Dies gilt vor allem für tierische Fette wie fettes Fleisch, fette Wurst- und Käseprodukte, Sahne und Eier. Aber auch mit gesättigten pflanzlichen Fetten wie Kokos- oder Palmkernfett gilt es sparsam umzugehen.

Stattdessen verwenden Sie besser pflanzliche öle mit vielen ungesättigten Fettsäuren. Besonders günstig auf die Blutfettwerte wirken beispielsweise Raps-, Soja- und Olivenöl sowie Walnussöl. Bei Milchprodukten wählen Sie lieber die fettarmen Varianten.

Lösliche Ballaststoffe, die in Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse, Hafer und Gerste reichlich enthalten sind, haben einen positiven Einfluss auf den Blutcholesterin-Spiegel.

Wenn Sie sich zudem mehr bewegen und etwas Sport treiben können Sie Ihre Cholesterin- und Blutfettwerte weiter verbessern.

Frage von Herrn K.

"Durch meine Arbeit im Schichtdienst und die wechselnden Dienstzeiten gerät mein Mahlzeiten-Rhythmus völlig durcheinander. Wie kann ich mich bei Schichtdienst gesund ernähren?"

Ihre real,- Expertin Klaudia Kekic

Lieber Herr K,

generell sollten Sie auch im Schichtdienst auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung achten. Dazu gehört:

  • Regelmäßig frisches Obst und Gemüse ("5 am Tag")
  • Ausreichend Ballaststoffe (z.B. durch Vollkornprodukte)
  • Verwendung von pflanzlichen ölen mit einem guten Fettsäure-Verhältnis (z.B. Raps- oder Olivenöl)
  • Mäßiger Verzehr von Fleisch (ca. 3 mal pro Woche)
  • öfter mal Fisch auf den Tisch

Schichtarbeitern wird empfohlen, in der Frühschicht zwei Mahlzeiten zu essen, davon eine als Zwischenmahlzeit am Vormittag und eine warme Hauptmahlzeit in der Mittagszeit.

Haben Sie Spätschicht, sollten Sie eine Zwischenmahlzeit am Nachmittag und ein kaltes Abendessen während der Arbeitszeit zu sich zu nehmen.

In der Nachtschicht sollten die Mahlzeiten leicht bekömmlich sein. Günstig ist es, vor der Arbeit ein leichtes Abendessen zwischen 19 und 20 Uhr zu essen. Während der Nachtschicht gibt es eine warme Mahlzeit gegen Mitternacht und eine Zwischenmahlzeit zwei Stunden vor Arbeitsende.

Am Tag sollten die beiden Hauptmahlzeiten immer zur gleichen Zeit mittags und am frühen Abend zu sich genommen werden. Denn regelmäßiges Essen zu festen Zeiten am Tag und in der Nacht verhindert Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Magen-Darm-Probleme.

Hier noch einige allgemeine Tipps für Ihren Arbeitsalltag:

  • Als Hauptmahlzeit bieten sich mageres Fleisch und Fisch und Kartoffeln, Nudeln oder Reis mit Gemüse und Salat an.
  • Eiergerichte wie Omelett oder Rührei eignen sich aufgrund ihrer leichten Verdaulichkeit auch gut für die Nacht.
  • Milch und Milchprodukte, Obst, Kompott und leichte Salate sind ideale Zwischenmahlzeiten.
  • Früchte- und Kräutertees, verdünnte Fruchtsäfte oder Wasser mit einem niedrigen Natriumgehalt löschen den Durst.
  • Vor dem Schlafen besser keinen Kaffee und schwarzen Tee mehr trinken.
  • Das Einhalten fester Essenszeiten, Pausen und auch Schlafenszeiten (nach den verschiedenen Schichten) hilft, einen gleichmäßigen Rhythmus zu finden.
  • Gehen Sie nach dem Arbeiten nicht sofort ins Bett, sondern gönnen Sie sich noch etwas Ruhe zum Abschalten.

Weitere Informationen: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat auf Ihrer Internetseite www.dge.deeinen Bericht über die Ernährung bei Schichtarbeit veröffentlicht.www.dge.de/modules.php

Frage von Peter M.

"Ich möchte wissen, warum Algen eigentlich so gesund sind."

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Herr M.,

Algen werden nicht umsonst auch als "das Gemüse aus dem Meer" bezeichnet. Meeresalgen enthalten sehr viel Jod, was sie beispielsweise für Menschen, die auf Fisch verzichten, besonders wertvoll macht. Darüber hinaus schätzt man sie aufgrund ihres Gehaltes an Vitamin C und Calcium. Ganz nebenbei ist das Gemüse aus Neptuns Garten ein prima Eisenlieferant. Aber auch hier gilt: auf die Dosis kommt es an. Algen, Sushi & Co. sollten nicht in übermäßigen Mengen gegessen werden. Gerade Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen sollten vorsichtig sein, denn die hohe Jodkonzentration in den Algen kann zu einer Überfunktion der Schilddrüse führen. Als Höchstmenge empfiehlt das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) nicht mehr als 0,5 mg Jod pro Tag. Es gibt aber auch hier Unterschiede zwischen den verschiedenen Algen-Sorten. Nur die Braunalgen sind extrem jodhaltig.

Frage von Gerald F.

"Woran erkenne ich eine reife Avocado?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Herr F.,

Die leckere Frucht mit dem gelblich-grünen Fruchtfleisch hat nur im reifen Zustand ihr volles Aroma. Dann begeistert sie mit ihrem nussigen, milden Geschmack nicht nur Feinschmecker. In ihrer tropischen Heimat wird sie jedoch unreif geerntet. Es lohnt sich also, vor dem Verzehr erst einmal Hand anzulegen – denn mit einem leichten Fingerdruck kann man ganz einfach feststellen, ob die Avocado schon das optimale Reifestadium erreicht hat. Gibt sie dabei leicht nach, steht ihrer Zubereitung nichts mehr im Wege. Ist sie noch zu hart, reift sie bei Zimmertemperatur in zwei bis drei Tagen nach. Dazu die Frucht einfach in Zeitungspapier wickeln. Auch die Nähe zu Obst, wie Äpfeln oder Bananen, die das Reifegas Ethylen produ-zieren, beschleunigt die Nachreifung.

Frage von Lisa R.

"Ich möchte wissen, ob ich mit Lightprodukten abnehmen kann?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau R.,

Wer abnehmen möchte, greift gern zu Lightprodukten. Dabei handelt es sich um solche Lebensmittel oder Getränke, denen ein Inhaltsstoff entzogen wurde. So wird zum Beispiel Zu-cker durch Süßstoff oder einen Zuckeraustauschstoff ersetzt oder Fett durch modifizierte Stärke oder Fettersatzstoffe. Bei einer kalorienbewussten Ernährung können Lightprodukte hilfreich sein. Allerdings setzt bei fettreduzierten Produkten das Sättigungsgefühl oft später ein als bei Lebensmitteln mit natürlichem Fettgehalt. Da kommt man leicht in Versuchung, noch eine Portion zu essen – und es werden doch keine Kalorien eingespart. Ein Wundermittel zum Abnehmen sind Lightprodukte also nicht, sie können aber im Rahmen einer gesunden und bewussten Ernährung in Maßen verzehrt werden, um Kalorien zu sparen.

Frage von Walther M.

"Ich möchte wissen, warum Trüffeln so teuer sind?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Herr M.,

Trüffeln sind die kostbarste Pilzgattung, ihre Seltenheit ist verantwortlich für den hohen Preis. Die unscheinbaren Knollen wachsen unterirdisch und bevorzugen bestimmte Baumwurzeln wie Eichen, Kastanien und Buchen, um zu gedeihen. Darüber hinaus benötigen die sogenannten "Diamanten der Küche" entsprechende Böden und ein spezielles Klima. Von den rund 70 bekannten Trüffelarten wächst knapp die Hälfte in Europa. Die edelsten schwarzen Trüffeln kommen aus den südfranzösischen Landschaften Périgord, Bourgogne und Provence. Die feinsten weißen Trüffeln kommen aus dem norditalienischen Piemont und den Wäl-dern rund um Alba. Im Piemont dauert die Saison von Oktober bis Dezember, für die Périgord-Trüffel ist die Erntezeit von November bis März. Nur die feinsten Nasen können den Luxuspilz durch den Erdboden erschnüffeln. Speziell abgerichtete Schweine und auch Hunde haben eine so feine Nase. Frische Trüffeln haben einen intensiven Geruch und ein köstlich erdiges Aroma, weshalb sie meist roh und dünn über ein frisches Gericht gehobelt werden.

Frage von Simone M.

"Ich möchte wissen, ob ein Selenmangel häufig vorkommt?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau M.,

Grundsätzlich kann man sagen, dass bei einer ausgewogenen Ernährung genug Selen aufgenommen wird. Wenn ein Mangel auftritt, ist dies meist bei Personen der Fall, die gänzlich auf tierische Lebensmittel verzichten (Veganer) oder bei Alkoholikern. Auch durch bestimmte Krankheiten, etwa Nierenleiden, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Selen ist ein wichtiges Spurenelement und erfüllt verschiedene Aufgaben im Körper. So ist es ein Bestandteil von Enzymen, schützt die Zellen vor schädlichen freien Radikalen und stärkt das Immunsystem. Es kommt in Getreide, Innereien, Fisch, Fleisch und Nüssen vor. Auch in Steinpilzen ist es reichlich enthalten.

Frage von Linda M.

"Ich möchte wissen, wie ich verhindern kann, dass Fleisch schnell verdirbt?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau M.,

Ob Schnitzel, Hähnchenschenkel oder Braten: Rohes Fleisch kann schnell ungenießbar werden. Meist sind krankmachende Bakterien daran schuld. Das Fleisch verändert dann sein Aussehen und bekommt beispielsweise eine schmierige Oberfläche. Auch Konsistenz, Geruch und Geschmack sind nicht mehr typisch. Verdorbenes Fleisch darf nicht mehr gegessen werden, weil Lebensmittelinfektionen die Folge sein können. Damit so etwas erst gar nicht passiert, ist es ratsam, Kotelett & Co. nach dem Einkauf in einer Kühltasche nach Hause zu transportieren. Dort ist dann die kälteste Zone im Kühlschrank der ideale Platz zur Lagerung. Hackfleisch ist wegen seiner Oberflächenbeschaffenheit besonders anfällig für Keime und sollte am besten unmittelbar nach dem Einkauf verarbeitet und durchgebraten werden. Ganze Stücke wie Braten und Steaks sind zwei, drei Tage haltbar, Innereien, Gulasch, Spieße und Geschnetzeltes jedoch nur circa einen Tag. Gegartes Fleisch gehört ebenfalls in den Kühlschrank und sollte spätestens nach zwei Tagen verzehrt werden.

Mehr zu dem Thema, welche Lebensmittel wo im Kühlschrank gelagert werden sollten, finden Sie unter http://gesundheit.real.de/kuechentipps/lagerung/lebensmittel-im-kuehlschrank-was-kommt-wohin.html

Frage von Rüdiger S.

"Ich möchte wissen, wie ich verhindern kann, dass Fleisch schnell verdirbt?"

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Herr S.,

Grieß ist ein zerkleinertes Getreide, das feiner als Schrot, aber gröber als Mehl ist. Meist wird Grieß aus Weizen hergestellt. Dabei unterscheidet man generell zwischen zwei Sorten: Weichweizen-Grieß, der sich ideal für Desserts und Kuchen eignet, und Hartweizen-Grieß, der sich eher zur Herstellung von Klößen und Nudeln anbietet. Ein gern gegessener Gaumenschmaus ist zudem Polenta: Ein fester Brei aus Maisgrieß, der vor allem in der italienischen Küche nicht fehlen darf. Probieren Sie Polenta mal als gebratene Beilage! Und so einfach geht's (für circa vier Personen): 1 l Wasser und 1 TL Salz in einem hohen Topf aufkochen, die Hitze herunterschalten und 250 g Maisgrieß unter Rühren zugeben. Zugedeckt circa 10 Minuten köcheln lassen. Topf von der Herdplatte nehmen und 50 g frisch geriebenen Parmesan einrühren, dann weitere 15 Minuten ziehen lassen. Den Brei noch warm auf ein Backblech streichen und erkalten lassen. Dann in Rauten oder Quadrate schneiden und in Olivenöl anbraten. Extra-Tipp: Die Polenta wird cremiger, wenn man 500 ml Milch und 300 ml Wasser verwendet. Würziger wird sie mit Gemüsebrühe.

Frage von Sandra W.

"Ich möchte wissen, wie Sie Ihren persönlichen Kalorienbedarf bestimmen könne."

Ihre real,- Expertin Anna Banach

Hallo Frau W.,

Der tägliche Kalorienbedarf eines Menschen wird von mehreren Faktoren beeinflusst, er ist u.a. von der Körpergröße, vom Alter und auch vom Geschlecht abhängig. Zudem erhöht sich der Bedarf, je nachdem, ob der ganze Tag sitzend, stehend oder in Bewegung verbracht wird.

Um zu errechnen, welchen Kalorienbedarf Sie haben, können Sie unseren Kalorienbedarfs-rechner nutzen

Zudem können Sie mit dem Kalorienverbrauchsrechner bestimmen, wie viele Kalorien sie durchschnittlich bei verschiedenen Sportarten bzw. Haushaltstätigkeiten verbrennen.